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Stellenausschreibung Leitung der Abteilung III/6 im BMLUK

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft

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Stellenausschreibung: Leitung der Abteilung III/6 im BMLUK

Leitung der Abteilung III/6 im BMLUK

BMLUK - Zentralleitung

Ausschreibung

der Funktion der Leitung der Abteilung III/6

im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Wien

Gemäß § 2 Abs. 1 Z. 3 des Ausschreibungsgesetzes, BGBl. Nr. 85/1989 i.d.g.F., wird die Funktion der Leitung der Abteilung III/6 (Koordination Regionalpolitik und Raumordnung, Bewertung A1/6 bzw. v1/4) im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, zur Besetzung ausgeschrieben.

Der Monatsbezug (A1/6) / das Monatsentgelt (v1/4) beträgt aktuell mindestens € 4.653,70 brutto / € 3.838,60 brutto (jeweils erste Gehalts-/Entlohnungsstufe). Bei einem Besoldungsdienstalter von 4 Jahren beträgt der Monatsbezug (A1/6) / das Monatsentgelt (v1/4) € 4.959,30 brutto / € 6.276,70 brutto (jeweils dritte Gehalts-/Entlohnungsstufe). Er/es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A1/6 bzw v1/4
Dienststelle:
BMLUK - Zentralleitung
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
19. November 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
A1/6 mind. € 4.653,70 bzw. v1/4 mind. € 3.838,60
Referenzcode:
BMLUK-26-0510

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Koordination in Angelegenheiten der Raumordnung, Raumentwicklung und Regionalpolitik des Bundes und der Länder einschließlich der Koordination von Regionalprogrammen und Nachfolgeplänen im Austausch mit dem Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (insbesondere Nationaler und Regionaler Partnerschaftsplan) im Rahmen der EU-Strukturfonds bzw. der EU-Kohäsionspolitik;
  • Angelegenheiten der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK); inkl. Koordination der Abwicklung des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung / EFRE (ausgenommen in Fragen der Finanzkontrolle);
  • Angelegenheiten der Regionalförderung einschließlich des EFRE-Mittelflusses sowie Gesamtkoordination und Controlling des Budgets Regionalpolitik in der UG 42 des BMLUK;
  • Gesamtkoordination INTERREG;
  • Konzeption, Prozessgestaltung und Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der regionalen und stadtregionalen Handlungsebene durch vertikale und horizontale Zusammenarbeit; inkl. Koordination, Betrieb und Weiterentwicklung des regionalen Informations- und Monitorings;
  • Bundes- und Ressortkoordination zur Österreichische Bodenstrategie;
  • Koordination und fachliche Vertretung Österreichs in Angelegenheiten der Europäischen Raum- und Stadtentwicklung, einschließlich makroregionaler Strategien der EU; Vorbereitung Rat Allgemeine Angelegenheiten im Format für Kohäsionspolitik;
  • Fachliche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

Erfordernisse

Verpflichtendes Erfordernis:

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder ein unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;
  • Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 bzw. der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948;
  • Volle Handlungsfähigkeit;
  • Erfolgreicher Abschluss eines Hochschulstudiums, vorzugsweise Raumordnung, Raumplanung, Regionalentwicklung oder Agrarwirtschaft (mindestens Diplom-, Master- oder Doktorratsstudium gemäß Z 1.12. der Anlage 1 zum BDG 1979);

Grundsätzliche und fachliche Eignung:

  • Grundsätzliche persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der mit der vorgesehenen Verwendung verbundenen Aufgaben;
  • Fundierte fachliche Kenntnisse in Angelegenheiten der Raumordnung, Raumentwicklung und Regionalpolitik in Österreich und auf EU-Ebene, insbesondere der EU-Kohäsionspolitik;
  • Berufliche Praxis und Erfahrung im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik, EU-Kohäsionspolitik, Regionalpolitik und Bodenpolitik;
  • Kenntnisse auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung von Vorteil;
  • Erfahrung in der Koordination und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Stakeholdern;
  • Erfahrung in der fachlichen Außenvertretung auf internationaler und nationaler Ebene, womöglich in den vorgesehenen Verwendungsbereichen;
  • Erfahrung im Projekt- und Prozessmanagement; bei Konzeption und Koordination von komplexen inhaltlichen Aufgaben und administrativen Abläufen;
  • Erfahrung betreffend Budgetmanagement, Vergabe- und Förderverfahren;
  • Erfahrung zu Aufgaben im Bereich der fachlichen Informations- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Ausgezeichnete Beherrschung der englischen Sprache (aktiv und passiv; verhandlungssicher);

Sozial- und Selbstkompetenz, Führungs- und Managementkompetenz:

  • Erfahrung in der Leitung von Organisationseinheiten oder Teams;
  • Ausgeprägte Managementkompetenz und Fähigkeit zur Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz; ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten; Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit; kooperativer Führungsstil und Teamfähigkeit;
  • Repräsentatives Auftreten auf nationaler und internationaler Ebene; Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick; gute Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeit; Fähigkeit zu lösungsorientiertem, vernetztem Denken und Handeln; Entscheidungsfreudigkeit;
  • Innovationsfreude; Bereitschaft zur Fortbildung;

Alle angeführten, von den Bewerbern und Bewerberinnen erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung in folgender Form gewichtet:

o Grundsätzliche und fachliche Eignung: 66,67%

o Sozial- und Selbstkompetenz, Führungs- und Managementkompetenz: 33,33%

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Die Bewerberin/Der Bewerber nimmt zur Kenntnis, dass mit ihrer/seiner Bewerbung die Zustimmung zu einer allfälligen Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Sicherheitsbehörden zum Zwecke einer Sicherheitsüberprüfung sowie zur allfälligen Übermittlung dieser Daten an das Bundesministerium verbunden ist.

Der Bewerbung sind alle relevanten Unterlagen und ein ausführlicher Lebenslauf anzuschließen. Bewerbungen samt den relevanten Unterlagen und dem Lebenslauf sind innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung unter Anführung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für diese Funktion als geeignet erscheinen lassen, bei Frau Christiane Fronaschitz (christiane.fronaschitz@bmluk.gv.at) einzubringen. Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 19.11.2026.

Kontaktinformation

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Abteilung Präs. 1

Christiane Fronaschitz, Tel.: 01/71100/606872 DW

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft

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