Bundesministerium für Justiz | Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Innsbruck BMJ-26-1815
Stellenausschreibung: Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Innsbruck
- Veröffentlicht auf EVI am 31.08.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 31.08.2026
Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Innsbruck
Justizanstalt Innsbruck
Im Planstellenbereich Justiz gelangt in der Justizanstalt Innsbruck
eine, allenfalls mehr Planstellen
einer Sozialarbeiterin bzw. eines Sozialarbeiters
mit einem Beschäftigungsausmaß von 30 Wochenstunden zur Besetzung.
Die Anstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948; Entlohnung nach Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v2, entsprechend den anrechenbaren Vordienstzeiten.
Das Monatsentgelt beträgt mindestens € 2.260,73 brutto (A2/4) bzw. € 2.273,48 brutto (v2/3).
Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. [Soz]
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A2/4 bzw v2/3
- Dienststelle:
- Justizanstalt Innsbruck
- Dienstort:
- Innsbruck
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Teilzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 28. September 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- € 2.260,73 brutto (A2/4) bzw. € 2.273,48 brutto (v2/3)
- Referenzcode:
- BMJ-26-1815
Aufgaben und Tätigkeiten
- Beratung der Insassinnen bzw. Insassen in sozialen, familiären und persönlichen Angelegenheiten
- Intensivbetreuung einzelner Insassinnen bzw. Insassen
- Hilfe und Unterstützung für die Insassinnen bzw. Insassen während der Haft und im Hinblick auf die Entlassung
- Durchführung von sozialarbeiterischer Tätigkeit im Rahmen des Sozialen Dienstes (Dokumentation der Tätigkeiten, Kontakte zu Ämtern, Behörden, Einrichtungen, Angehörigen usw., Betreuung von Berufsanfängerinnen bzw. Berufsanfängern, Mitwirkung an Struktur und Ablauf des Stations- und Anstaltsbetriebes, Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Sozialarbeiter:innengruppen,
- Mitwirkung an der Vorbereitung von mit Freiheit verbundenen Vollzugslockerungsmaßnahmen
Erfordernisse
- österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
- erfolgreicher Abschluss der Akademie oder Fachhochschule für Sozialarbeit mit einem Arbeitsaufwand von zumindest 180 ECTS-Anrechnungspunkten
- persönliche und fachliche Eignung
- gegen den:die Bewerber:in darf zum Zeitpunkt der Bewerbung weder ein Straf- noch ein Disziplinarverfahren anhängig sein; weiters dürfen gerichtliche Vorstrafen, die auf mangelnde Berufseignung schließen lassen oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen nicht vorliegen
Anforderungsprofil:
- Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten
- hohes Maß an Belastbarkeit
- persönliches Engagement
- Interesse an der Arbeit mit sozialen Randgruppen und an therapeutischer Arbeit mit psychisch kranken Insassinnen bzw. Insassen
- Fähigkeit, Betreuungsbeziehungen aufzubauen und bestehende sowie entstehende Problemlagen zu erkennen und Konfliktneigungen der Straffälligen abzubauen
- Fähigkeit zur Krisenintervention
- hohe Motivation zur Weiterbildung
- Fähigkeit zur Förderung psychisch kranker und persönlichkeitsgestörter Insassinnen bzw. Insassen unter Berücksichtigung deren spezifischer Defizite
- Erfahrung im Umgang mit sozial unangepassten Menschen
- Fähigkeit und Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Berufsgruppen in einer Justizanstalt
- Flexibilität im Umgang mit hierarchischen Strukturen
Wir bieten:
- umfassende Ausbildungsmöglichkeiten
- Arbeiten im multiprofessionellem Team
- sinnstiftende Tätigkeit
- krisensicherer, systemrelevanter Arbeitsplatz
- Arbeitszeit: Montag bis Freitag
- Kantine
- Möglichkeit des Dienstsportes oder einer gesundheitsfördernden Maßnahme
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes und der sonstigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Reifeprüfungszeugnis, Diplom der Sozialakademie bzw. der Fachhochschule für Sozialarbeit, Nachweise über Praktika, Berufstätigkeiten, ergänzende Ausbildungen, Zusatzausbildungen, Dienstzeugnisse)
bis 28. September 2026
über das Online Bewerbungsportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) einzubringen.
Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.
Bewerbungen per Post, E-Mail, etc. sowie verspätet eingebrachte Bewerbungen können NICHT berücksichtigt werden!
Die Bewerbung ist nicht gebührenpflichtig!
Die Besetzung der Planstelle erfordert ein besonderes Maß an Spezialkenntnissen, daher wird die Eignung der Bewerber:innen nicht aufgrund einer Eignungsprüfung sondern in Form eines Aufnahmegespräches – die Einladung erfolgt nach Beendigung der Ausschreibungsfrist – festgestellt (§ 55 AusG 1989).
Kontaktinformation
Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an das Personalbüro der Justizanstalt Innsbruck unter der Telefonnummer 0512/5323 DW 350705.
Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center der Jobbörse des Bundes unter 01/24 242 - 505999 oder per E-Mail an helpdesk@jobboerse.gv.at.
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Justiz
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