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Bundesministerium für Justiz | "Anstaltsarzt:Anstaltsärztin" - Justizanstalt Linz BMJ-26-1647

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Stellenausschreibung: "Anstaltsarzt:Anstaltsärztin" - Justizanstalt Linz

"Anstaltsarzt:Anstaltsärztin" - Justizanstalt Linz

Justizanstalt Linz

Im Planstellenbereich Justiz gelangt in der Justizanstalt Linz der Arbeitsplatz "Anstaltsarzt:Anstaltsärztin" mit einem Beschäftigungsausmaß von bis zu 20 Wochenstunden zur Besetzung.

Um diese Funktion können sich Personen bewerben, die über die Berechtigung zur selbstständigen Ausübung des ärztlichen Berufes (Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin und/oder Fachärztin/Facharzt) im Sinne der Bestimmungen des ÄrzteG 1998 verfügen.

Sie erwartet eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche ärztliche Tätigkeit in einem engagierten, interdisziplinären Team. Die medizinische Versorgung erfolgt gemeinsam mit einem bereits in der Justizanstalt tätigen Anstaltsarzt sowie einem erfahrenen Pflege- und Betreuungsteam.

Das tatsächliche Beschäftigungsausmaß kann im Zuge des Aufnahmegespräches individuell vereinbart werden.

Das Monatsentgelt beträgt mindestens € 3.544,59 (brutto) für ein Beschäftigungsausmaß von 20 Wochenstunden. Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten. Weiters gebührt eine Erschwerniszulage (12 x jährlich) in Höhe von

€ 387,46 (brutto) ebenfalls für ein Beschäftigungsausmaß von 20 Wochenstunden.[SoB]

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
VB/SV
Dienststelle:
Justizanstalt Linz
Dienstort:
Linz
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Teilzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
28. August 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
€ 3.544,59 für ein Ausmaß von 20 Wochenstunden
Referenzcode:
BMJ-26-1647

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Medizinische Versorgung und umfassende Betreuung der Insassinnen und Insassen einer Justizanstalt
  • Enge Zusammenarbeit mit dem bereits in der Justizanstalt tätigen Anstaltsarzt zur Sicherstellung einer kontinuierlichen, qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung
  • Durchführung von Zugangsuntersuchungen bei Haftantritt sowie bei Überstellungen
  • Laufende allgemeinmedizinische Betreuung einschließlich Anamnese, klinischer Untersuchung und Beurteilung des Gesundheitszustandes
  • Feststellung der Vollzugstauglichkeit, Einschätzung von Suizidgefährdung, Suchterkrankungen sowie der Arbeitsfähigkeit
  • Erstellung medizinischer Befunde, Berichte, Stellungnahmen, Entlassungsbriefe und Dokumentation der Untersuchungsergebnisse
  • Organisation und Koordination der medizinischen Versorgung innerhalb und außerhalb der regulären Ordinationszeiten
  • Fachliche Aufsicht über das Pflegepersonal, insbesondere im Bereich der Arzneimittel- und Suchtgiftgebarung
  • Medizinische Beratung und Unterstützung der Anstaltsleitung in gesundheitlichen, hygienischen und ernährungswissenschaftlichen Fragestellungen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Konsiliarärztinnen und Konsiliarärzten, dem chefärztlichen Dienst, weiteren Anstaltsärztinnen und Anstaltsärzten, dem Pflege- und Betreuungsdienst sowie externen Behörden und Gesundheitseinrichtungen
  • Mitwirkung an der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, zeitgemäßen und rechtskonformen Gesundheitsversorgung im Strafvollzug

Erfordernisse

  • Abgeschlossenes Studium der Humanmedizin
  • Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als Ärztin bzw. Arzt in Österreich
  • Abgeschlossene Ausbildung zur Ärztin bzw. zum Arzt für Allgemeinmedizin bzw. Fachärztin/Facharzt der Allgemeinmedizin und Familienheilkunde
  • Fundierte allgemeinmedizinische Kenntnisse
  • Erfahrung in den Bereichen Notfallmedizin, Suchtmedizin, Psychiatrie oder Innerer Medizin ist von Vorteil
  • Sicherer Umgang mit elektronischer Dokumentation und medizinischen Informationssystemen
  • persönliche und fachliche Eignung
  • gegen den:die Bewerber:in darf zum Zeitpunkt der Bewerbung weder ein Straf- noch ein Disziplinarverfahren anhängig sein; weiters dürfen gerichtliche Vorstrafen, die auf eine mangelnde Berufseignung schließen lassen, oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen nicht vorliegen

Anforderungsprofil:

  • Hohes Verantwortungsbewusstsein sowie eine selbstständige, strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägte soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Empathie
  • Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen ruhig, besonnen und souverän zu handeln
  • Teamfähigkeit sowie Freude an der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Entscheidungsfreude sowie hohe fachliche und persönliche Integrität
  • Verständnis für die besonderen Anforderungen und Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens im Strafvollzug
  • Bereitschaft zur kontinuierlichen fachlichen Weiterbildung

Von Vorteil:

  • Berufserfahrung als Allgemeinmedizinerin bzw. Allgemeinmediziner oder Fachärztin bzw. Facharzt, insbesondere im öffentlichen Gesundheitswesen oder im Strafvollzug
  • Kenntnisse oder Erfahrung in den Bereichen Suchtmedizin, Psychiatrie, Notfallmedizin oder Infektiologie
  • Interesse an Präventionsarbeit sowie an der Gesundheitsförderung im Justizbereich
  • Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen
  • Organisationsgeschick sowie Freude an der Mitgestaltung einer modernen medizinischen Versorgung im Strafvollzug

Wir bieten:

  • Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Anstaltsarzt in einem kollegialen und interdisziplinären Team
  • Fachliche und rechtliche Unterstützung durch den chefärztlichen Dienst des Bundesministeriums für Justiz
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Verwaltungs-, Pflege-, Betreuungs- und Exekutivteam
  • Flexible Gestaltung des Beschäftigungsausmaßes bis zu 20 Wochenstunden
  • Geregelte Arbeitszeiten ohne Nacht- und Wochenenddienste
  • Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Vergünstigte Verpflegung in der anstaltseigenen Kantine
  • Einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes und der sonstigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Reifeprüfungszeugnis, Promotionsurkunde, Nachweis der selbständigen Berufsberechtigung als (Fach-)Arzt:Ärztin)

bis 28. August 2026

über das Online Bewerbungsportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) einzubringen.

Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.

Bewerbungen per Post, E-Mail, etc. sowie verspätet eingebrachte Bewerbungen können NICHT berücksichtigt werden!

Die Bewerbung ist nicht gebührenpflichtig.

Die Bewerber:innen haben in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Die Besetzung der Planstelle erfordert ein besonderes Maß an Spezialkenntnissen, daher wird die Eignung der Bewerber:innen nicht aufgrund einer Eignungsprüfung sondern in Form eines Aufnahmegespräches – die Einladung erfolgt nach Beendigung der Ausschreibungsfrist – festgestellt (§ 55 AusG 1989).

Kontaktinformation

Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an das Personalbüro der Justizanstalt Linz unter der Telefonnummer +43 732 778 414 DW 701.

Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center der Jobbörse des Bundes unter 01/24 242 - 505999 oder per E-Mail an helpdesk@jobboerse.gv.at.

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Justiz

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