Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus | Ausschreibung der Funktion eines/r Abteilungsleiter/in der Prozessführungsabteilung in der Bundeswettbewerbsbehörde BMWET-26-0244
Stellenausschreibung: Ausschreibung der Funktion eines/r Abteilungsleiter/in der Prozessführungsabteilung in der Bundeswettbewerbsbehörde
- Veröffentlicht auf EVI am 13.07.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 13.07.2026
Ausschreibung der Funktion eines/r Abteilungsleiter/in der Prozessführungsabteilung in der Bundeswettbewerbsbehörde
Bundeswettbewerbsbehörde
Gemäß den §§ 2 und 5 des Ausschreibungsgesetzes 1989 i.d.g.F. wird die Funktion des/-r Abteilungsleiter/-in der Prozessführungsabteilung in der Bundeswettbewerbsbehörde ausgeschrieben (Arbeitsplatzwertigkeit A 1/5 bzw. v1/4).
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1/5 bzw v1/4
- Dienststelle:
- Bundeswettbewerbsbehörde
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- 01.10.2026
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 16. August 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- A1/5 Euro 4.441,30 bzw. v1/4 Euro 6.276,70 (Regelstufe)
- Referenzcode:
- BMWET-26-0244
Aufgaben und Tätigkeiten
• Prozessvorbereitung, -vertretung und -begleitung vor dem Kartellgericht/Kartellobergericht (KG/KOG);
• Entwicklung ökonomischer und rechtlicher Prozessstrategie in Vorbereitung von KG/KOG Verfahren;
• Begleitung und Vorbereitung vertiefender Fusionskontrollverfahren vor Gericht;
• Qualitätsmanagement bei Schriftsätzen in kartellgerichtlichen Verfahren
Erfordernisse
Allgemeine Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:
• Österreichische Staatsbürgerschaft;
• Bestehen eines Dienstverhältnisses zum Bund bzw. Erfüllung der
allgemeinen Aufnahmeerfordernisse des § 3 Vertragsbedienstetengesetz
i.d.g.F.;
• Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Universitätsstudiums;
• Einschlägige Erfahrung in der Führung komplexer Gerichtsverfahren, insbesondere im Kartellrecht;
Zur Beurteilung der persönlichen und fachlichen Eignung der Bewerber/-innen werden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten herangezogen:
1. Vertiefte Kenntnisse des österreichischen und europäischen Kartell- und Wettbewerbsrechts;
2. Initiative, Gestaltungswille, Fähigkeit zu vernetztem und analytischem Denken;
3. Managementfähigkeit, Organisations- und Koordinationsfähigkeit; Entscheidungsfähigkeit und Umsetzungsorientierung
4. Strategie- und Zielorientierung, insbesondere Fähigkeit zur strategischen Steuerung paralleler, komplexer kartellgerichtlicher Verfahren, einschließlich der Entwicklung und Umsetzung von Prozessstrategien, abgelegte Rechtsanwaltsprüfung von Vorteil;
5. Verhandlungsgeschick und umfassende Verhandlungserfahrung, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit; Repräsentationsfähigkeit
6. Fähigkeit und Erfahrung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Teams zu führen und zu entwickeln;
Die Einstellung erfolgt unter vorangehender Eignungsbeurteilung der geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten, die mit gleicher Gewichtung berücksichtigt werden.
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Führen Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben die Gründe an, die Sie für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen. Sie werden des Weiteren eingeladen, Ihre Vorstellungen über die Funktionsausübung im Rahmen Ihrer schriftlichen Bewerbung darzulegen.
Ferner können Sie Ihr Profil durch gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 erlangte Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle (z.B. in Wirtschaftsunternehmen, bei einer Einrichtung der Europäischen Gemeinschaften oder bei einer sonstigen zwischenstaatlichen Einrichtung) perfektionieren.
Der Monatsbezug/Das Monatsentgelt beträgt mindestens EUR 4.441,30 brutto (für Beamtinnen und Beamte) bzw. mindestens EUR 3.838,60 (Einstiegsstufe für Vertragsbedienstete) bzw. mindestens EUR 6.276,70 (Regelstufe für Vertragsbedienstete). Dieser Betrag kann sich auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten oder sonstige Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Bezugs- und Entlohnungsbestandteile erhöhen.
Kontaktinformation
Bewerbungen sind gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 bis zum 16.08.2026 (einlangend) an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Abteilung Präs/A/7, 1010 Wien, Stubenring 1, dienststellen@bmwet.gv.at zu richten.
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
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