Bundesministerium für Bildung | Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik BMB-26-3262
Stellenausschreibung: Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik
- Veröffentlicht auf EVI am 17.07.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 17.07.2026
Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik
Bildungsdirektion für Vorarlberg
Die Themen Inklusion und Diversität liegen Ihnen am Herzen und Sie wollen das österreichische Bildungssystem dahingehend weiterentwickeln? Sie schätzen die Arbeit im Team und sind auch noch vertraut mit sonderpädagogischer Diagnostik und ICF-Gutachtenerstellung? Sie möchten Ihrer beruflichen Tätigkeit in den Bezirken Bregenz und Dornbirn nachgehen?
Dann bewerben Sie sich noch heute als Diversitätsmanagerin bzw. Diversitätsmanager der Bildungsregion Nord der Bildungsdirektion für Vorarlberg.
Das Beschäftigungsausmaß beträgt 40 Wochenstunden. Das Monatsentgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.
Für die Ausübung dieser Tätigkeit sind bevorzugt Landeslehrpersonen vorgesehen. Wobei Lehrpersonen die ihrer jeweiligen Einstufung entsprechende Besoldung gebührt. Zusätzlich gebührt eine Dienstzulage gemäß § 58 Abs. 9 Gehaltsgesetz 1956 bzw. § 46f Vertragsbedienstetengesetz 1948 in der Höhe von € 1.245,10.
Sie fühlen sich angesprochen und möchten den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik in der Bildungsregion Nord tatkräftig unterstützen?
Dann übermitteln Sie uns, wie unten angeführt, Ihre Bewerbungsunterlagen. Wir freuen uns darauf!
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1/1 bzw v1/1
- Dienststelle:
- Bildungsdirektion für Vorarlberg
- Dienstort:
- Bildungsregion Nord der Bildungsdirektion Vorarlberg
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 18. September 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- mindestens € 3.838,60 brutto
- Referenzcode:
- BMB-26-3262
Aufgaben und Tätigkeiten
Aufgaben des Arbeitsplatzes:
• Bereitstellung von Fachexpertise im Bereich der Fallführung für Inklusion, Diversität und
Sonderpädagogik
• Mitwirkung in der Erarbeitung von evidenzbasierten Entscheidungsgrundlagen für die
Abteilungsleitung in der Bildungsregion (regionales Bildungsmonitoring)
• Unterstützung der regionalen Umsetzung bildungspolitischer Reformprojekte mit Schwerpunkt
des Fachbereichs sowie einschlägiger Querschnittsmaterien im Bereich Inklusion/Diversität/
Sonderpädagogik
• Begleitung von Schulen und Ansprechpartner/in für Cluster- und Schulleitungen in allen Fragen
der Inklusion/Diversität/Sonderpädagogik
Tätigkeiten des Arbeitsplatzes:
• Selbstständige Erstellung von sonderpädagogischen Gutachten und Mitwirkung an der
Bescheiderstellung durch die verfahrensführende Abteilung des Präsidialbereichs
der Bildungsdirektion
• Analyse und Würdigung von von Eltern eingebrachten Gutachten im Verfahren zur Feststellung
des sonderpädagogischen Förderbedarfs
• Mitwirkung im Verfahren zur Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
• Verlaufskontrolle zur Erfolgsmessung
• Information und Beratung von Erziehungsberechtigten, Schulleiterinnen und Schulleitern,
elementarpädagogischen Einrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe, etc.
• Sicherstellung der Durchführung standardisierter Verfahren zur Feststellung von Förderbedarfen
an den Schulen der Region, insbesondere des Deutschförderbedarfs im Sinne von § 4 Abs. 2 lit.a
SchUG, sowie regionale Koordination und Umsetzung der Implementierung von Maßnahmen
an Schulen im Fachbereich
• Reporting sowie Aufbereitung von spezifischen Inhalten aus dem Bildungscontrolling,
insbesondere Verlaufsanalyse und Erfolgsmessung/-kontrolle; Schnittstelle zum
Bildungscontrolling in den mit dem Arbeitsplatz verbundenen Bereichen
• Mitwirkung an Qualitätssicherungs- und Entwicklungsmaßnahmen
• Mitwirkung in der regionalen Ressourcenfeinsteuerung für sonderpädagogische und
andere diversitätsbezogene Unterstützungsleistungen an Schulen
• Regionale Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit mit schulischen und
außerschulischen Einrichtungen (z.B. Frühförderstellen, Abteilungen für Kinder- und Jugendhilfe,
Hilfs- und Pflegedienste, Nahtstelle Schule-Beruf, etc.)
• Unterstützung der Abteilungsleitung bei Fragen der Personalentwicklung; Reporting sowie
Aufbereitung von spezifischen Inhalten
Wir bieten Ihnen
• eine sinnstiftende Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum
• einen sicheren Arbeitsplatz
• ein kollegiales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld und regelmäßigen fachlichen Austausch
• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
• flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitregelung und familienfreundliche Rahmenbedingungen
• einen Essenszuschuss
• Corporate Benefits (Rabatte für Mitarbeiter/innen)
• Bezahlung nach Anrechnung einschlägiger Vordienstzeiten auf Basis der gesetzlichen
Vorschriften
• ein erhöhtes Urlaubsausmaß ab Vollendung des 43. Lebensjahres
• quartalsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld (aliquot)
Erfordernisse
• die österreichische Staatsbürgerschaft oder ein freier Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
(Nachsicht kann erteilt werden, wenn keiner der Bewerber/innen dieses Erfordernis erfüllt)
• die volle Handlungsfähigkeit bzw. die für die Verwendung erforderliche Handlungsfähigkeit
• die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit dieser Verwendung
verbunden sind
• Unbescholtenheit
• detaillierte Kenntnis des österreichischen Schulwesens, der Grundlagen
des Diversitätsmanagements, insbesondere Erfahrung in der Koordination
sonderpädagogischer und anderer diversitätsbezogener Förderbereiche
• Arbeitserfahrung in komplexen (Verwaltungs-)Systemen
• Teamkompetenz
• Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen (insb. „Migrantensprachen“) ist von Vorteil
Ausbildung:
• einschlägiges Bachelorstudium (Lehramt oder sozialwissenschaftlicher Abschluss) oder
gleichwertiger Abschluss
• Weiter- bzw. Zusatzausbildungen in den Bereichen Projektmanagement, Coaching und
Konfliktmanagement sowie Kenntnisse in sonderpädagogischer Diagnostik
und Gutachtenerstellung sind erwünscht
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungen sind unter Anführung der Geschäftszahl 800000.11/0190-BD-VBG/2026 bis längstens 18.09.2026 an die Bildungsdirektion für Vorarlberg, Bahnhofstraße 12, 6900 Bregenz (office@bildung-vbg.gv.at) zu richten.
Der Bewerbung sind neben der Bekanntgabe der persönlichen Daten geeignete Nachweise über die Erfüllung der angeführten Erfordernisse bzw. Umstände anzuschließen:
- Lebenslauf mit beruflichem Bezug samt Zeugnissen,
- geeignete Nachweise zu den geforderten Aufgaben und Tätigkeiten des Arbeitsplatzes,
- Nachweis von Qualifikationen im Begutachtungskontext,
- Darlegung des persönlichen Zuganges in Form eines Motivationsschreibens zum gesamten
Themenbereich „Diversitätsmanagement“ inklusive konkreter Umsetzungsstrategien
bzw. konkreter Vorschläge unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsregion.
Die Bewerbung kann nur dann berücksichtigt werden, wenn sie samt allen genannten Unterlagen innerhalb der oben genannten Frist bei der ausschreibenden Stelle vollständig einlangt.
Für Landeslehrpersonen ist mit Beginn der Tätigkeit eine Zuweisung an die Bildungsdirektion für Vorarlberg möglich. Auf die zur Mitarbeit im Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik an die Bildungsdirektion zugewiesene Lehrperson sind die Bestimmungen über die dienstliche Tätigkeit, die Pflichten, die Feiertagsruhe und den Urlaub der sonstigen Bediensteten bei der Bildungsdirektion für Vorarlberg nicht anzuwenden. Mit dem Wirksamwerden der Zuweisung endet eine allfällige Schulleitungsfunktion. Für die Dauer der Tätigkeit als Diversitätsmanager/in im Fachbereich unterliegen die zugewiesenen Landeslehrpersonen den auf sie anwendbaren dienst- und besoldungsrechtlichen Bestimmungen, wobei hinsichtlich der Abbildung in den Zeiterfassungssystemen auf die Gesamtarbeitszeit (1.736 bzw. 1.776 Jahresstunden) abzustellen ist. Eine Heranziehung bis zu einer dreiwöchigen Vorbereitungszeit außerhalb des Unterrichtsjahres ist jedoch zulässig. Im Fall einer Zuweisung einer Lehrperson, kann diese Zuweisung nur „zur Gänze“, also ohne eine Restlehrverpflichtung erfolgen.
Auf die Bestimmungen des § 11c Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes (B-GlBG), BGBl. Nr. 100/1993, in der derzeit geltenden Fassung, wird verwiesen.
Es wird darauf hingewiesen, dass allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren nicht ersetzt werden.
Datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DSGVO: Die von Ihnen übermittelten Daten werden nur für den von Ihnen beabsichtigten Zweck verwendet. Darüber hinaus werden diese nicht gespeichert oder weiterverarbeitet. Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden.
Kontaktinformation
Bildungsdirektion für Vorarlberg
6900 Bregenz, Bahnhofstraße 12
Schulqualitätsmanager Christian Kompatscher, MA
E-Mail: office@bildung-vbg.gv.at, Tel. +43 5574/4960-305
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Bildung
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