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Bundesministerium für Bildung | Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik BMB-26-3262

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Stellenausschreibung: Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik

Diversitätsmanager/-in für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik

Bildungsdirektion für Vorarlberg

Die Themen Inklusion und Diversität liegen Ihnen am Herzen und Sie wollen das österreichische Bildungssystem dahingehend weiterentwickeln? Sie schätzen die Arbeit im Team und sind auch noch vertraut mit sonderpädagogischer Diagnostik und ICF-Gutachtenerstellung? Sie möchten Ihrer beruflichen Tätigkeit in den Bezirken Bregenz und Dornbirn nachgehen?

Dann bewerben Sie sich noch heute als Diversitätsmanagerin bzw. Diversitätsmanager der Bildungsregion Nord der Bildungsdirektion für Vorarlberg.

Das Beschäftigungsausmaß beträgt 40 Wochenstunden. Das Monatsentgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.

Für die Ausübung dieser Tätigkeit sind bevorzugt Landeslehrpersonen vorgesehen. Wobei Lehrpersonen die ihrer jeweiligen Einstufung entsprechende Besoldung gebührt. Zusätzlich gebührt eine Dienstzulage gemäß § 58 Abs. 9 Gehaltsgesetz 1956 bzw. § 46f Vertragsbedienstetengesetz 1948 in der Höhe von € 1.245,10.

Sie fühlen sich angesprochen und möchten den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik in der Bildungsregion Nord tatkräftig unterstützen?

Dann übermitteln Sie uns, wie unten angeführt, Ihre Bewerbungsunterlagen. Wir freuen uns darauf!

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A1/1 bzw v1/1
Dienststelle:
Bildungsdirektion für Vorarlberg
Dienstort:
Bildungsregion Nord der Bildungsdirektion Vorarlberg
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
18. September 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
mindestens € 3.838,60 brutto
Referenzcode:
BMB-26-3262

Aufgaben und Tätigkeiten

Aufgaben des Arbeitsplatzes:

• Bereitstellung von Fachexpertise im Bereich der Fallführung für Inklusion, Diversität und

Sonderpädagogik

• Mitwirkung in der Erarbeitung von evidenzbasierten Entscheidungsgrundlagen für die

Abteilungsleitung in der Bildungsregion (regionales Bildungsmonitoring)

• Unterstützung der regionalen Umsetzung bildungspolitischer Reformprojekte mit Schwerpunkt

des Fachbereichs sowie einschlägiger Querschnittsmaterien im Bereich Inklusion/Diversität/

Sonderpädagogik

• Begleitung von Schulen und Ansprechpartner/in für Cluster- und Schulleitungen in allen Fragen

der Inklusion/Diversität/Sonderpädagogik

Tätigkeiten des Arbeitsplatzes:

• Selbstständige Erstellung von sonderpädagogischen Gutachten und Mitwirkung an der

Bescheiderstellung durch die verfahrensführende Abteilung des Präsidialbereichs

der Bildungsdirektion

• Analyse und Würdigung von von Eltern eingebrachten Gutachten im Verfahren zur Feststellung

des sonderpädagogischen Förderbedarfs

• Mitwirkung im Verfahren zur Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

• Verlaufskontrolle zur Erfolgsmessung

• Information und Beratung von Erziehungsberechtigten, Schulleiterinnen und Schulleitern,

elementarpädagogischen Einrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe, etc.

• Sicherstellung der Durchführung standardisierter Verfahren zur Feststellung von Förderbedarfen

an den Schulen der Region, insbesondere des Deutschförderbedarfs im Sinne von § 4 Abs. 2 lit.a

SchUG, sowie regionale Koordination und Umsetzung der Implementierung von Maßnahmen

an Schulen im Fachbereich

• Reporting sowie Aufbereitung von spezifischen Inhalten aus dem Bildungscontrolling,

insbesondere Verlaufsanalyse und Erfolgsmessung/-kontrolle; Schnittstelle zum

Bildungscontrolling in den mit dem Arbeitsplatz verbundenen Bereichen

• Mitwirkung an Qualitätssicherungs- und Entwicklungsmaßnahmen

• Mitwirkung in der regionalen Ressourcenfeinsteuerung für sonderpädagogische und

andere diversitätsbezogene Unterstützungsleistungen an Schulen

• Regionale Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit mit schulischen und

außerschulischen Einrichtungen (z.B. Frühförderstellen, Abteilungen für Kinder- und Jugendhilfe,

Hilfs- und Pflegedienste, Nahtstelle Schule-Beruf, etc.)

• Unterstützung der Abteilungsleitung bei Fragen der Personalentwicklung; Reporting sowie

Aufbereitung von spezifischen Inhalten

Wir bieten Ihnen

• eine sinnstiftende Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum

• einen sicheren Arbeitsplatz

• ein kollegiales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld und regelmäßigen fachlichen Austausch

• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

• flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitregelung und familienfreundliche Rahmenbedingungen

• einen Essenszuschuss

• Corporate Benefits (Rabatte für Mitarbeiter/innen)

• Bezahlung nach Anrechnung einschlägiger Vordienstzeiten auf Basis der gesetzlichen

Vorschriften

• ein erhöhtes Urlaubsausmaß ab Vollendung des 43. Lebensjahres

• quartalsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld (aliquot)

Erfordernisse

• die österreichische Staatsbürgerschaft oder ein freier Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt

(Nachsicht kann erteilt werden, wenn keiner der Bewerber/innen dieses Erfordernis erfüllt)

• die volle Handlungsfähigkeit bzw. die für die Verwendung erforderliche Handlungsfähigkeit

• die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit dieser Verwendung

verbunden sind

• Unbescholtenheit

• detaillierte Kenntnis des österreichischen Schulwesens, der Grundlagen

des Diversitätsmanagements, insbesondere Erfahrung in der Koordination

sonderpädagogischer und anderer diversitätsbezogener Förderbereiche

• Arbeitserfahrung in komplexen (Verwaltungs-)Systemen

• Teamkompetenz

• Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen (insb. „Migrantensprachen“) ist von Vorteil

Ausbildung:

• einschlägiges Bachelorstudium (Lehramt oder sozialwissenschaftlicher Abschluss) oder

gleichwertiger Abschluss

• Weiter- bzw. Zusatzausbildungen in den Bereichen Projektmanagement, Coaching und

Konfliktmanagement sowie Kenntnisse in sonderpädagogischer Diagnostik

und Gutachtenerstellung sind erwünscht

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungen sind unter Anführung der Geschäftszahl 800000.11/0190-BD-VBG/2026 bis längstens 18.09.2026 an die Bildungsdirektion für Vorarlberg, Bahnhofstraße 12, 6900 Bregenz (office@bildung-vbg.gv.at) zu richten.

Der Bewerbung sind neben der Bekanntgabe der persönlichen Daten geeignete Nachweise über die Erfüllung der angeführten Erfordernisse bzw. Umstände anzuschließen:

- Lebenslauf mit beruflichem Bezug samt Zeugnissen,

- geeignete Nachweise zu den geforderten Aufgaben und Tätigkeiten des Arbeitsplatzes,

- Nachweis von Qualifikationen im Begutachtungskontext,

- Darlegung des persönlichen Zuganges in Form eines Motivationsschreibens zum gesamten

Themenbereich „Diversitätsmanagement“ inklusive konkreter Umsetzungsstrategien

bzw. konkreter Vorschläge unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsregion.

Die Bewerbung kann nur dann berücksichtigt werden, wenn sie samt allen genannten Unterlagen innerhalb der oben genannten Frist bei der ausschreibenden Stelle vollständig einlangt.

Für Landeslehrpersonen ist mit Beginn der Tätigkeit eine Zuweisung an die Bildungsdirektion für Vorarlberg möglich. Auf die zur Mitarbeit im Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik an die Bildungsdirektion zugewiesene Lehrperson sind die Bestimmungen über die dienstliche Tätigkeit, die Pflichten, die Feiertagsruhe und den Urlaub der sonstigen Bediensteten bei der Bildungsdirektion für Vorarlberg nicht anzuwenden. Mit dem Wirksamwerden der Zuweisung endet eine allfällige Schulleitungsfunktion. Für die Dauer der Tätigkeit als Diversitätsmanager/in im Fachbereich unterliegen die zugewiesenen Landeslehrpersonen den auf sie anwendbaren dienst- und besoldungsrechtlichen Bestimmungen, wobei hinsichtlich der Abbildung in den Zeiterfassungssystemen auf die Gesamtarbeitszeit (1.736 bzw. 1.776 Jahresstunden) abzustellen ist. Eine Heranziehung bis zu einer dreiwöchigen Vorbereitungszeit außerhalb des Unterrichtsjahres ist jedoch zulässig. Im Fall einer Zuweisung einer Lehrperson, kann diese Zuweisung nur „zur Gänze“, also ohne eine Restlehrverpflichtung erfolgen.

Auf die Bestimmungen des § 11c Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes (B-GlBG), BGBl. Nr. 100/1993, in der derzeit geltenden Fassung, wird verwiesen.

Es wird darauf hingewiesen, dass allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren nicht ersetzt werden.

Datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DSGVO: Die von Ihnen übermittelten Daten werden nur für den von Ihnen beabsichtigten Zweck verwendet. Darüber hinaus werden diese nicht gespeichert oder weiterverarbeitet. Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

Kontaktinformation

Bildungsdirektion für Vorarlberg

6900 Bregenz, Bahnhofstraße 12

Schulqualitätsmanager Christian Kompatscher, MA

E-Mail: office@bildung-vbg.gv.at, Tel. +43 5574/4960-305

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Bildung

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