Bundesministerium für Finanzen | Akademiker/in für die Abteilung I/9 (Betrugsbekämpfung Steuer und Zoll) im Bundesministerium für Finanzen - Zentralleitung BMF-26-0796
Stellenausschreibung: Akademiker/in für die Abteilung I/9 (Betrugsbekämpfung Steuer und Zoll) im Bundesministerium für Finanzen - Zentralleitung
- Veröffentlicht auf EVI am 14.07.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 14.07.2026
Akademiker/in für die Abteilung I/9 (Betrugsbekämpfung Steuer und Zoll) im Bundesministerium für Finanzen - Zentralleitung
Bundesministerium f. Finanzen-Zentralltg
Im Bundesministerium für Finanzen – Zentralleitung ist die Stelle einer Referentin/eines Referenten im Bereich der Abteilung I/9 (Betrugsbekämpfung Steuer und Zoll) zu besetzen.
Das Dienstverhältnis ist grundsätzlich unbefristet. Zur Überprüfung des Verwendungserfolges erfolgt die Betrauung vorerst auf ein Jahr befristet.
Die Abteilung I/9 Betrugsbekämpfung Steuer und Zoll ist die zentrale Stelle im BMF für strategische Betrugsbekämpfung im Steuer- und Zollbereich.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1/3 bzw v1/3
- Dienststelle:
- Bundesministerium f. Finanzen-Zentralltg
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 11. August 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- € 3.838,60
- Referenzcode:
- BMF-26-0796
Aufgaben und Tätigkeiten
Der Aufgabenbereich des Arbeitsplatzes umfasst insbesondere:
- Erkennen und Analysieren von Betrugsszenarien im Steuer- und Zollbereich, einschließlich strategischer Risikobewertung und Planung
- Entwicklung von Maßnahmen für eine effektive und effiziente Betrugsbekämpfung
- Koordinations- und Planungsaufgaben iZm. der Bearbeitung von betrugsrelevanten Problemstellungen
- Vertretung der Abteilung und des BMF in internationalen Gremien (Arbeitsgruppen) und Einbringung der nationalen Position im zugeordneten Bereich
- Mitwirkung an der Koordination von Prüfungen nationaler und internationaler Organisationen (z.B. Rechnungshof, FATF)
- Rechtskonforme Umsetzung internationaler/unionsrechtlicher Vorgaben (z.B. DAC)
- Selbständige Durchführung und Mitwirkung an Besprechungen mit anderen Ressorts und Behörden im In- und Ausland
- Laufende Erledigungen von Anfragen, Stellungnahmen, Ministerinformationen
- Erarbeitung von Unterlagen sowie Mitwirkung bei Schulungen und Präsentationen zu aktuellen Themen in der Betrugsbekämpfung
Den genauen Aufgaben- bzw. Zuständigkeitsbereich der Abteilung I/9 entnehmen Sie bitte der aktuellen Geschäfts- und Personaleinteilung des Bundesministeriums für Finanzen.
Als einer der attraktivsten Dienstgeber des Bundes bieten wir:
- Abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet an zentraler Stelle des politischen Lebens in Österreich
- Angenehmes Arbeitsklima
- Moderne IT-Ausstattung
- Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Gleitzeit
- Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Möglichkeit der Vereinbarung von Homeoffice
- Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung
- Betriebskindergarten
Erfordernisse
- Erfüllung der allgemeinen Aufnahmeerfordernisse gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes
- Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen
- Männliche Bewerber müssen den Grundwehr- oder Zivildienst (im Falle der festgestellten
Anforderungen
- Ausbildung/Berufserfahrung
- Erfolgreicher Abschluss eines Hochschulstudiums der Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften oder eines anderen für den Arbeitsplatz einschlägigen Studiums (mindestens Diplomstudium oder Masterstudium gemäß Z 1.12. der Anlage 1 zum BDG 1979)
- Mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in nationalem und internationalem Steuerrecht
- Kenntnisse über die Funktionsweise der betrugsbekämpfungs- und prüfungsrelevanten Einheiten der Finanzverwaltung von Vorteil
- Erfahrungen in möglichst vielen Bereichen der Finanzverwaltung sowie Berufserfahrung in sonstigen Bereichen der Verwaltung von Vorteil
- Berufserfahrung aus qualitativen Tätigkeiten in EU-Institutionen oder internationalen Gremien von Vorteil
- Fach- und Managementwissen
- Erfahrung in der Koordinierung komplexer Aufgabenstellungen; Projektleitungserfahrung von Vorteil
- Fachkenntnisse des österreichischen Abgabenrechts (nationales und internationales Steuerrecht) und Finanzstrafrechts
- Kenntnisse zu administrativen Abläufen in der Verwaltung von Vorteil
- Kenntnisse der Systematik des EU-Rechts von Vorteil
- Kenntnisse im (strategischen) Risikomanagement und Projektmanagement
- Kenntnisse der Abläufe des parlamentarischen Prozesses von Vorteil
- Sehr gute IT-Anwenderkenntnisse
- Englischkenntnisse (verhandlungssicher)
- Weitere Fremdsprache von Vorteil
- Lösungs- und Umsetzungskompetenz
- Selbstständigkeit, Genauigkeit und Eigenverantwortlichkeit bei der Durchführung der übertragenen Aufgaben
- Analytisches, lösungsorientiertes sowie kreatives Denken
- Sach- und problembezogener zielorientierter Arbeitsstil
- Fähigkeit zur Entwicklung von Lösungsmodellen
- Überzeugungs- und Umsetzungskraft
- Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick
- Organisationsfähigkeit
- Fähigkeit, Konzepte zu erstellen und deren Umsetzung zu organisieren
- Eigeninitiative
- Persönliche Anforderungen
- Einsatzbereitschaft und Flexibilität
- Sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit
- Klarheit in verbaler und schriftlicher Ausdrucksform
- Dienstreisebereitschaft, einschließlich Flugreisen
- Innovationsfähigkeit und Kreativität
- Soziale (Teamfähigkeit) und interkulturelle Kompetenz
- Höfliches und sicheres Auftreten
- Stressresistenz und Belastbarkeit
- Bereitschaft zur Fortbildung und Weiterentwicklung
- Integrität
- Didaktische Fähigkeiten
- Fähigkeit zur Vertretung ressortinterner Interessen in ressortübergreifenden Gremien
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Gemäß § 71 Abs. 1 Vertragsbedienstetengesetz 1948 (VBG) wird das Monatsentgelt der vollbeschäftigten Vertragsbediensteten des Entlohnungsschemas v durch die Entlohnungsgruppe und in ihr durch die Entlohnungsstufe sowie durch die Zuordnung zur Bewertungsgruppe gemäß § 73 Abs. 2 VBG bestimmt und beträgt mindestens Euro € 3.838,60 (Monatsentgelt inkl. Funktionszulage der Einstiegsstufe). Das Monatsentgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.
Nachdem eine entsprechende Ausbildungszeit absolviert wurde und die persönlichen Fähigkeiten und Eignung beurteilt worden sind, bietet sich die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung durch die Übernahme der selbstständigen Besorgung bestimmter Tätigkeiten, die auch die Erhöhung des monatlichen Entgelts bzw. Bezuges zur Folge haben kann.
Das Auswahlverfahren erfolgt gemäß Unterabschnitt C des Ausschreibungsgesetzes (Aufnahmeverfahren mit Aufnahmegespräch).
Wir legen großen Wert auf aussagekräftige Bewerbungsunterlagen, die uns einen umfassenden Eindruck von Ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und von Ihrer Motivation vermitteln.
Folgende Unterlagen sind im Karriereprofil hochzuladen:
- ein Motivationsschreiben
- ein Lebenslauf
- die wesentlichen Personaldokumente
- der Nachweis der in der Ausschreibung genannten Erfordernisse
- bei ausländischen Studienabschlüssen einen innerstaatlichen Anerkennungsnachweis
- bei Drittstaatenangehörigen den Nachweis des unbeschränkten Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt
Bewerbungen werden ausschließlich über das Online-System der Jobbörse entgegengenommen. Bewerbungen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Finanzen
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