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Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten | Entbürokratisierung: Projektmanagement & juristische Analyse (Diplom- oder Masterabschluss erforderlich) BMEIA-26-0043

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Stellenausschreibung: Entbürokratisierung: Projektmanagement & juristische Analyse (Diplom- oder Masterabschluss erforderlich)

Entbürokratisierung: Projektmanagement & juristische Analyse (Diplom- oder Masterabschluss erforderlich)

BM f. europäische u. internationale Angh

Ziel der zentralen Stelle zur Entbürokratisierung ist es, ein effektives und bürgernahes Verwaltungssystem zu schaffen, das Bürokratie abbaut, Abläufe vereinfacht und Transparenz fördert. Sie möchten dazu beitragen und sicherstellen, dass die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen wahrgenommen und in den politischen Prozess integriert werden? Dann bewerben Sie sich bei uns, wir suchen zwei Personen mit abgeschlossenem Studium und erster einschlägiger Berufserfahrung.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
v1/2
Dienststelle:
BM f. europäische u. internationale Angh
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Befristet/Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
16. Juli 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
mind. € 3.838,60 brutto
Referenzcode:
BMEIA-26-0043

Aufgaben und Tätigkeiten

Schwerpunkte der beiden ausgeschriebenen Stellen:

Prozess- und Projektmanagement:

  • Sie analysieren und optimieren Verwaltungsprozesse, erkennen komplexe Zusammenhänge und identifizieren Potenziale zur Vereinfachung, Entbürokratisierung und effizienteren Gestaltung von Abläufen.
  • Sie koordinieren mit Ministerien und Stakeholdern, steuern Projekte der zentralen Stelle zur Entbürokratisierung, bereiten Projektpläne und Entscheidungsgrundlagen vor und sorgen für die Nachverfolgung der vereinbarten Maßnahmen.
  • Sie nutzen digitale Anwendungen, Plattformen und Tools und bewerten deren Potenziale zur Modernisierung und Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen.

Juristische Analyse/Europarecht/int. Zusammenarbeit:

  • Sie führen juristische Analysen durch, insbesondere auch im Bereich des Europarechts, und entwickeln Empfehlungen zur Vereinfachung und Weiterentwicklung rechtlicher Regelungen.
  • Sie bereiten komplexe rechtliche und fachliche Zusammenhänge verständlich auf, kommunizieren Erkenntnisse transparent und vermitteln Inhalte zielgruppengerecht.
  • Sie unterstützen die Referatsleitung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit, begleiten Abstimmungen mit Partnern und entwickeln lösungsorientierte Vorschläge zur Weiterentwicklung von Verwaltung und Recht.

Erfordernisse

Allgemeine Erfordernisse

  • Erfüllung der allgemeinen Aufnahmeerfordernisse gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, insb. die österreichische Staatsbürgerschaft
  • Männliche Bewerber müssen den Grundwehr- oder Zivildienst (im Falle der festgestellten Tauglichkeit) absolviert haben.

Persönliche Anforderungen

  • Verständnis für komplexe Sachverhalte, Abläufe und Zusammenhänge
  • Hohe Eigenmotivation, soziale Kompetenz und Flexibilität beim Arbeitseinsatz
  • Genauigkeit und Eigenverantwortung bei der Durchführung der Aufgaben
  • Klare mündliche und schriftliche Ausdrucksform
  • Stressresistenz und (Problem-)Lösungsorientiertheit
  • Teamfähigkeit/Konfliktfähigkeit
  • Flexibilität
  • Loyalität

Fachliche Erfordernisse

  • Abschluss eines Diplom-, Magister-, Master- oder Doktoratsstudiums (vgl. Z 1.12 iVm 1.16 der Anlage 1 zum BDG 1979)
  • Für die Stelle mit juristischem Schwerpunkt ist der Abschluss eines Studiums der Rechtswissenschaften bzw. des Wirtschaftsrechts erforderlich, Schwerpunkt Europarecht von Vorteil
  • Spezialisierung bzw. erste Berufserfahrung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:
  • Recht (insb. Regulierungs- und Genehmigungsverfahren, Gewerberecht und Verfassungsrecht/Kompetenzverteilung)
  • Legistik
  • komplexe Verwaltungsprozesse und Verwaltungsvereinfachung
  • Consulting/Unternehmensberatung, Berufsberatung, Bürgerservice
  • Gründung und Führung eines Unternehmens
  • IT-Anwendungen von Bund, Ländern etc.
  • Digitalisierung von (Verwaltungs)prozessen
  • Projektmanagement
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort- und Schrift

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Allfällige Spesen (Fahrtkosten etc.) im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Wenn das Auswahlverfahren erfolgreich absolviert wird, erfolgt zuerst eine Aufnahme in ein befristetes Dienstverhältnis. Während der ersten beiden Jahre der Anstellung, gegebenenfalls auch länger, findet die für die jeweilige Laufbahn relevante Ausbildung statt. Erst nach erfolgreicher Ablegung der Dienstprüfung kann auf das befristete Dienstverhältnis ein unbefristetes Dienstverhältnis folgen.

Anmeldeschluss: 16. Juli 2026; die Bewerbung kann ausschließlich online im Wege der Jobbörse der Republik Österreich erfolgen.

Der Online-Bewerbung sind anzuschließen:

  • Lebenslauf und Motivationsschreiben (auf Deutsch)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Nachweis des höchsten Bildungsabschlusses
  • Männliche Bewerber: Nachweis über den abgeleisteten Präsenz-/Zivildienst bzw. Untauglichkeitsnachweis
  • Datenschutzerklärung
Es können nur vollständige Bewerbungen berücksichtigt werden.

Kontaktinformation

Abteilung VI.1 (Personalangelegenheiten) des BMEIA (E-Mail: abtvi1bewerbungen@bmeia.gv.at) – bitte keine Bewerbungen per E-Mail!

Anhänge zur Veröffentlichung

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

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