Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft | Jurist:in, Abteilung Abfall- und Altlastenrecht (V/2) BMLUK-26-0342
Stellenausschreibung: Jurist:in, Abteilung Abfall- und Altlastenrecht (V/2)
- Veröffentlicht auf EVI am 23.06.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 23.06.2026
Jurist:in, Abteilung Abfall- und Altlastenrecht (V/2)
BMLUK - Zentralleitung
Im Bereich des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Zentralleitung, Abteilung V/2 (Abfall- und Altlastenrecht), gelangt zum ehestmöglichen Termin eine freie Planstelle der Entlohnungsgruppe v1 (Vertragsbedienstete/r) zur Besetzung. Die Bewertung des Verwendungserfolges wird nach 6 Monaten durchgeführt.
Bei entsprechendem Verwendungserfolg ist bei Betrauung mit umfassender Approbationsbefugnis eine Bewertung der Planstelle in v1/3 angedacht.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- v1/2
- Dienststelle:
- BMLUK - Zentralleitung
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 21. Juli 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- in v1/2 mindestens € 3.838,60 brutto
- Referenzcode:
- BMLUK-26-0342
Aufgaben und Tätigkeiten
- Legistik zur Deponieverordnung sowie Erlass;
- Betreuung der Änderung der Deponierichtlinie im Rahmen des EU-Kreislaufwirtschaftsaktes und deren Umsetzung;
- Umsetzung des EU-Bodenmonitoringgesetzes im Altlastenbereich;
- Umsetzung der Änderung der Abfallrahmenrichtlinie im Bereich Lebensmitteln;
- Betreuung der abfallrelevanten Themen im Chemie-Bereich, insb. POP-VO;
- Mitwirkung bei der Evaluierung des AWG 2002.
Erfordernisse
1. Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;
2. Abgeschlossenes ordentliches Diplom-, Master- oder Doktoratsstudium des österreichischen Rechts; auf die Anlage 1.12 zum BDG 1979 idgF. wird hingewiesen;
3. Volle Handlungsfähigkeit;
4. Die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind;
5. Fundierte Kenntnisse im Verwaltungsrecht;
6. Erfahrungen und Kenntnisse über die Funktionsweisen der Europäischen Union;
7. Grundkenntnisse über zur Anwendung gelangende EU-Rechtsvorschriften;
8. Organisationstalent;
9. Kommunikationsfähigkeit;
10. Selbständiges Arbeiten;
11. Eigeninitiative;
12. Hohe Belastbarkeit;
13. Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache;
14. Teamfähigkeit;
15. Genauigkeit;
16. Flexibilität;
17. Bereitschaft zur Weiterbildung;
18. EDV-Kenntnisse;
19. Unbescholtenheit;
20. Für Bewerber kommt noch das Anstellungserfordernis des abgeleisteten Grundwehr- bzw. Zivildienstes (im Falle der festgestellten Tauglichkeit) hinzu.
Die Erfordernisse der Z. 1 bis Z. 20 sind – im Hinblick auf die Gültigkeit einer Bewerbung - unbedingt zu erfüllen. Die Erfüllung dieser Erfordernisse ist durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Jedenfalls vorzulegen sind:
- Motivationsschreiben,
- Lebenslauf,
- Nachweis der Staatsbürgerschaft bzw. Nachweis des freien Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt,
- Nachweis über die erforderliche Qualifikation (Diplom-, Master- und Doktorats-Urkunden bzw. Bescheide sowie die Abschluss- bzw. Sammelzeugnisse inkl. Diploma-Supplement von allen absolvierten Studienabschlüssen (bei Abschlüssen von außerhalb des europäischen Hochschulraumes: inkl. Bewertung bzw. Nostrifikation sowie allf. Übersetzung)),
- Namensänderungsnachweis bei Namensänderung,
- Bei männlichen Bewerbern: Bestätigung über den vollständig abgeleisteten Grundwehr- oder Zivildienst bzw. Untauglichkeitsbescheinigung.
Bitte achten Sie darauf, dass die geforderten Unterlagen Ihrer Bewerbung vollständig angeschlossen sind.
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Die Bewerberin/Der Bewerber nimmt zur Kenntnis, dass mit ihrer/seiner Bewerbung die Zustimmung zu einer allfälligen Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Sicherheitsbehörden zum Zwecke einer Sicherheitsüberprüfung sowie zur allfälligen Übermittlung dieser Daten an das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft verbunden ist.
Das Monatsentgelt beträgt in v1/2 mindestens € 3.838,60 brutto (erste Entlohnungsstufe). Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. So beträgt bspw. das Monatsentgelt nach einer Tätigkeit von 4 Jahren bzw. der Anrechnung von Vordienstzeiten in diesem Ausmaß (dritte Entlohnungsstufe) in v1/2 € 4.940,50 brutto.
Bewerbungen samt Unterlagen, die das Vorliegen der Bewerbungsvoraussetzungen nachweisen, werden bis zum Ablauf von 4 Wochen nach Kundmachung der Ausschreibung ausschließlich online entgegengenommen. Bitte benutzen Sie dazu die Online-Applikation der Jobbörse des Bundes unter www.jobboerse.gv.at.
Nach Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen haben sich die Bewerber/-innen einem Aufnahmeverfahren unter Einbeziehung eines Eignungstests zu unterziehen.
Das Auswahlverfahren wird nach dem Unterabschnitt B des Ausschreibungsgesetzes in der Fassung des BGBl.Nr. 366/1991 (= Aufnahmeverfahren mit Eignungsprüfung) erfolgen.
Kontaktinformation
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Abteilung Präs. 1
Christiane Fronaschitz, Tel.: 01/71100/606872 DW (Mo - Do: 08:00 - 12:00 Uhr)
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
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