Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur | Leitungsfunktion für die Stabsstelle Strategie - STS des Österreichischen Patentamtes BMIMI-26-0054
Stellenausschreibung: Leitungsfunktion für die Stabsstelle Strategie - STS des Österreichischen Patentamtes
- Veröffentlicht auf EVI am 19.06.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 19.06.2026
Leitungsfunktion für die Stabsstelle Strategie - STS des Österreichischen Patentamtes
Österreichisches Patentamt
Ausschreibung der Leitungsfunktion für die Stabsstelle Strategie - STS
des Österreichischen Patentamtes
Gemäß § 4 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl.Nr. 85, wird die Funktion einer Vorständin bzw. eines Vorstandes der Stabsstelle Strategie (STS) im Österreichischen Patentamt ausgeschrieben (Arbeitsplatzwertigkeit A1/5 bzw. v1/4).
Das Österreichische Patentamt (ÖPA) ist das nationale Kompetenzzentrum auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Wir sorgen für die qualitativ hochwertige Absicherung von Innovationen durch Erteilung von Schutzrechten für Erfindungen, Marken und Designs. Darüber hinaus erbringen wir Service- und Informationsdienstleistungen für unsere Kundinnen und Kunden.
In unserer international agierenden Institution kommt der strategischen Ausrichtung eine Schlüsselfunktion zu, um den sich wandelnden Anforderungen mit adäquaten und zukunftsorientierten Lösungen begegnen zu können. Die Vorständin/der Vorstand der Abteilung Strategie und Datenanalyse leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der strategischen Ziele des ÖPA.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1 bzw v1
- Dienststelle:
- Österreichisches Patentamt
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Befristet/Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 20. Juli 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- s. Ausschreibung
- Referenzcode:
- BMIMI-26-0054
Aufgaben und Tätigkeiten
Das Aufgabengebiet dieses Arbeitsplatzes umfasst insbesondere:
• Koordination und Management von Strategieentwicklung im österreichischen Patentamt inkl. Wahrnehmung der diesbezüglichen Schnittstellenfunktion zu allen Organisationseinheiten des ÖPA
• Analyse und strategische Aufbereitung interner und externer Intellectual Property -, Innovations- und Wirtschafts-Daten als Evidenz für die strategischen Entscheidungen des ÖPA in Bezug auf die Leistungsentwicklung im behördlichen Bereich und im Bereich der Dienstleistungen und auch als Input zur Gestaltung österreichischer FTI-Politik.
• Vernetzung, Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Programme mit „Stakeholdern“ im gesamten FTI-Bereich
• Kontaktstelle für das Europäische Patentamt (EPA).
• Selbstständige Vertretung des ÖPA in nationalen und internationalen Gremien im Wirkungsbereich der Abteilung (z.B. Projektgruppen zu Strategieprozessen des Bundes oder der Bundesländer, Beratungs- und Steuerungsgremien von WIPO, EPA, EUIPO)
• Monitoring von neuen Trends, Benchmarking und Best Practice-Vergleiche betreffend andere Institutionen im IP-Bereich und des Umgangs mit neuen wirtschaftlichen Entwicklungen sowie entsprechender Policy Responses, Ableitung und aktive Umsetzung von Handlungsempfehlungen für das ÖPA.
• Koordination von Harmonisierungsvorhaben (EU, EPÜ, WIPO, WTO) sowie von Angelegenheiten des Einheitlichen Patents in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen, soweit nicht eine andere Abteilung zuständig ist.
• Design, Beauftragung und Begleitung von Studien und Analysen insbesondere über Nutzung und volkswirtschaftliche Wirkung des IP-Systems zur Erzielung eines besseren Verständnisses und als Instrument der vorausschauenden Planung
• Koordination und Steuerung der IP-Academy des ÖPA, Festlegung von deren mittel- und langfristiger strategischen Entwicklung als Wissensvermittler für externe und interne Schulungs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer
• Entwicklung und Begleitung der Durchführung von Evaluierungsmaßnahmen zur Überprüfung der Wirksamkeit von Leistungen des ÖPA; Begleitung der Umsetzung von Evaluierungsergebnissen
• Koordinierung und inhaltliche Betreuung der Angelegenheiten der europäischen und internationalen Organisationen wie EPA, EUIPO, WIPO sowie weltweiter bi- und multilateraler Beziehungen des ÖPA mit anderen nationalen Patentämtern inkl. Protokollangelegenheiten, soweit nicht eine andere Abteilung zuständig ist
• Beratung der Präsidentin bzw. des Präsidenten des ÖPA in strategischen, internationalen, innovationspolitischen Belangen
• Auf- und Ausbau der Service- und Informationsleitungen des ÖPA gemäß §§ 57 und 57b PatG in Zusammenarbeit mit den betroffenen Fachbereichen
Erfordernisse
Allgemeine Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:
1. Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl.Nr. 333/1979 idgF bzw. der Aufnahmekriterien gem. § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86/1948 idgF
2. Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
3. Vollendung eines einschlägigen Universitätsstudiums, vorzugsweise auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Technik oder der Naturwissenschaften
Kenntnisse und Fähigkeiten
Von den Bewerberinnen/Bewerbern werden im Sinne des § 5 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes folgende besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten erwartet:
1. Gute Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des geistigen Eigentums; sehr gute Kenntnisse im Bereich Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik und deren Praxis, Gesamtsicht auf die nationale und internationale Innovationsszene, Kenntnis der relevanten Stakeholder und Institutionen; Berufserfahrung in zumindest einem dieser Bereiche; nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Innovationsmanagement (30 %);
2. Fähigkeit zu analytischem, vernetztem und unternehmerischem Denken und zur Lösung von komplexen Koordinationsaufgaben; Erfahrung in der Durchführung von Strategie- und Change-Management-Prozessen; Fähigkeit zur Steuerung nach Kenngrößen und definierten Zielen; Erfahrungen bei der Umsetzung komplexer Projekte mit heterogener Stakeholder:innenstruktur; Freude an und Fähigkeit zu Bildung und Pflege von Experten/Expertinnennetzwerken; Interesse an Schulungstätigkeiten und Wissensvermittlung (30%)
3. Durchsetzungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit; Repräsentationsfähigkeit, Zielorientiertheit und Selbstmotivation; ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift (20%)
4. Erfahrung bei der bzw. Eignung zur Führung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und ausgeprägter Teamgeist (20%)
Die bei den Punkten 1.- 4. angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden mit der prozentuell angeführten Gewichtung bei der Eignungsbeurteilung durch die Begutachtungskommission gemäß § 5 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes 1989 berücksichtigt.
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Der Monatsbezug richtet sich bei Beamtinnen und Beamten nach der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 5, und beträgt monatlich mindestens brutto € 4.441,30. Bei Vertragsbediensteten richtet sich das Monatsentgelt nach der Entlohnungsgruppe v1, Bewertungsgruppe 4 und beträgt monatlich mindestens brutto € 3.838,60.
Datenschutzrechtliche Informationen gemäß Art. 13 DSGVO
Die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden nur zum Zweck der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Sofern kein Dienstverhältnis begründet wird, werden Ihre Daten nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet.
Sollte ein Dienstverhältnis begründet werden, nehmen Sie zur Kenntnis, dass Ihre personenbezogenen Daten für die Zwecke der Personalverwaltung und sofern dienstlich erforderlich, auch für andere Zwecke weiterverarbeitet werden können. Weiters nehmen Sie zur Kenntnis, dass folgende personenbezogenen Daten gegenüber der Öffentlichkeit offengelegt werden: Name, Titel, berufliche Kontaktdaten, Abteilung und Funktion. Die Veröffentlichung erfolgt durch das Patentblatt im Internet auf der Website des Patentamtes.
Nähre Informationen zum Datenschutz im Patentamt und insbesondere Ihren Rechten finden Sie unter www.patentamt.at/datenschutz/.
Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes sowie der Nachweise, dass die oben genannten Erfordernisse erfüllt werden, innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung beim Präsidenten des Österreichischen Patentamtes, 1200 Wien, Dresdner Straße 87, einzubringen (Kontaktadresse für E-Mail-Bewerbungen: bewerbungsmanagement@patentamt.at).
Im Bewerbungsgesuch sind schlüssig die Gründe anzuführen, die die Bewerberin/den Bewerber für die ausgeschriebene Funktion geeignet erscheinen lassen (Motivationsschreiben).
Bewerbungen gelten als fristgerecht, wenn Sie spätestens am 20.7.2026 einlangen.
Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt. Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51. Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet eingebrachte Bewerbungen sowie Bewerbungen, welche nicht die geforderten Bewerbungsunterlagen enthalten, nicht berücksichtigt werden können.
Wien, am 3. Juni 2026
Für den Präsidenten:
Mag. Marcus ERNST
Kontaktinformation
Bei technischen Problemen der Bewerber:innen steht der Servicedesk der Jobbörse unter +43 1 24 242 - 50599 oder der helpdesk@jobboerse.gv.at zur Verfügung
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
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