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Bundesministerium für Justiz | Psychologin bzw. Psychologe - Forensisch-therapeutisches Zentrum Garsten BMJ-26-1501

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Stellenausschreibung: Psychologin bzw. Psychologe - Forensisch-therapeutisches Zentrum Garsten

Psychologin bzw. Psychologe - Forensisch-therapeutisches Zentrum Garsten

FTZ Garsten

Im Planstellenbereich Justiz gelangt im Forensisch-therapeutischen Zentrum Garsten

eine, allenfalls mehr Planstellen

einer Psychologin bzw. eines Psychologen

mit einem Beschäftigungsausmaß von insgesamt 40 Wochenstunden, davon 30 Wochenstunden unbefristet sowie 10 Wochenstunden befristet (Ersatzkraft), zur Besetzung.

Das tatsächliche Beschäftigungsausmaß kann im Zuge des Aufnahmegespräches individuell festgelegt werden.

Die Anstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948; Entlohnung nach Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v1, entsprechend den anrechenbaren Vordienstzeiten.

Das Monatsentgelt beträgt mindestens € 3.405,60 brutto (A1/GL) bzw. € 3.838,60 brutto (v1/1) (auf Basis Vollbeschäftigung).

Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. [Psy]

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A1/GL bzw v1/1
Dienststelle:
FTZ Garsten
Dienstort:
Garsten
Vertragsart:
Befristet/Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit/Teilzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
05. August 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
€ 3.405,6 brutto (A1/GL), € 3.838,6 brutto (v1/1) (Basis Vollbeschäfti
Referenzcode:
BMJ-26-1501

Aufgaben und Tätigkeiten

  • klinisch-psychologische Diagnostik, Betreuung und Behandlung (Einzel- und Gruppensetting)
  • Durchführung von Kriseninterventionen und Suizidabklärung sowie Umgang mit Psychiatrischer Klientel und Randgruppen
  • Erstellung von Stellungnahmen
  • Mitwirkung an organisatorischen und administrativen Aufgaben des Psychologischen Dienstes
  • Vermittlung und Hilfe bei persönlichen Problemen von Insassinnen bzw. Insassen
  • Führung von Gruppen mit psychologisch gewichteter Ansichtung und sozialtherapeutischem Ansatz
  • Teilnahme an regelmäßigen Fachteamgesprächen
  • Dokumentation und Aktenstudium
  • Prognosen über das künftige Wohlverhalten

Erfordernisse

  • österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Psychologie)
  • persönliche und fachliche Eignung
  • Bereitschaft, die Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A1 im Höheren Dienst nach den für Psychologinnen bzw. Psychologen geltenden Ausbildungsvorschriften erfolgreich zu absolvieren
  • gegen den:die Bewerber:in darf zum Zeitpunkt der Bewerbung weder ein Straf- noch ein Disziplinarverfahren anhängig sein; weiters dürfen gerichtliche Vorstrafen, die auf eine mangelnde Berufseignung schließen lassen, oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen nicht vorliegen
  • abgeschlossene Ausbildung zur Klinischen Psychologin bzw. zum Klinischen Psychologen

Anforderungsprofil:

  • Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten
  • hohes Maß an Belastbarkeit (psychische Stabilität) und Engagement
  • Fähigkeit bzw. Erfahrung in einem multiprofessionellen Team zu arbeiten
  • Erfahrung und Kenntnisse in klinisch-psychologischer Testdiagnostik
  • Bereitschaft zur Ausbildung über moderne Verfahren der Kriminalprognose
  • Bereitschaft und Fähigkeit an der Arbeit mit sozialen Randgruppen
  • Flexibilität im Umgang mit hierarchischen Strukturen
  • Bereitschaft mit anderen in der Anstalt tätigen Berufsgruppen (Justizwachdienst, sozialer Betreuungsdienst, ärztlicher Dienst, etc.) zusammen zu arbeiten
  • Bereitschaft administrative und organisatorische Tätigkeiten zu übernehmen, die mit den Aufgaben des Psychologischen Dienstes im Zusammenhang stehen

Erwünscht:

  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Kenntnisse und Erfahrung im Bereich "Forensische Diagnostik"

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes und der sonstigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Reifeprüfungszeugnis, Sponsions- bzw. Promotionsurkunde, Nachweise über Praktika, Berufstätigkeiten, ergänzende Ausbildungen, Zusatzausbildungen, Dienstzeunisse)

bis 5. August 2026

über das Online Bewerbungsportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) einzubringen.

Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.

Bewerbungen per Post, E-Mail, etc. sowie verspätet eingebrachte Bewerbungen können NICHT berücksichtigt werden!

Die Bewerbung ist nicht gebührenpflichtig!

Die Besetzung der Planstelle erfordert ein besonderes Maß an Spezialkenntnissen, daher wird die Eignung der Bewerber:innen nicht aufgrund einer Eignungsprüfung sondern in Form eines Aufnahmegespräches – die Einladung erfolgt nach Beendigung der Ausschreibungsfrist – festgestellt (§ 55 AusG 1989).

Kontaktinformation

Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an das Personalbüro des Forensisch-therapeutischen Zentrums Garsten unter der Telefonnummer 07252/576 DW 354020.

Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center der Jobbörse des Bundes unter 01/24 242 - 505999 oder per E-Mail an helpdesk@jobboerse.gv.at.

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Justiz

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