Bundesministerium für Bildung | Vertragshochschullehrperson / Hochschullehrperson (ph2/PH2) - Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit, DaZ BMB-26-2803
Stellenausschreibung: Vertragshochschullehrperson / Hochschullehrperson (ph2/PH2) - Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit, DaZ
- Veröffentlicht auf EVI am 05.06.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 05.06.2026
Vertragshochschullehrperson / Hochschullehrperson (ph2/PH2) - Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit, DaZ
Kirchl. PH Wien/Niederösterreich
Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich ist eine europäisch einzigartige, ökumenisch von Kirchen getragene Hochschule mit interreligiösen Partnerschaften. Sie spielt eine führende Rolle in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer:Innen in Österreich. Im Religionsschwerpunkt ist die KPH Wien/Niederösterreich ein herausragender Ort interkonfessioneller und interreligiöser Zusammenarbeit.
An der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich gelangt mit 01.10.2026 diese Stelle zur Besetzung.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- PH 2/ph 2
- Dienststelle:
- Kirchl. PH Wien/Niederösterreich
- Dienstort:
- KPH Wien/Niederösterreich
- Vertragsart:
- Befristet/Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- 01.10.2026
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 07. Juli 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- ph2: EUR 3.364,60 / PH2: EUR 3.296,80
- Referenzcode:
- BMB-26-2803
Aufgaben und Tätigkeiten
Die Verwendung als Vertragshochschullehrperson/Hochschullehrperson an der Pädagogischen Hochschule erfolgt gem. § 48g des VBG bzw. § 200d BDG 1979.
Tätigkeitsprofil gem. § 48g VBG bzw. § 200g BDG 1979:
- Abhaltung von Lehrveranstaltungen im Bereich DaZ/Deutschförderung für die Primarstufe in den Hochschullehrgängen der Weiterbildung für das Institut Fortbildung St. Pölten
- Entwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich DaZ/Deutschförderung in der Fortbildung
- Betreuung und Begleitung von Studierenden im Rahmen der Hochschullehrgänge
- Betreuung von Abschlussarbeiten im Rahmen der Hochschullehrgänge
- Beratung von Studierenden, Lehrpersonen und Schulen
- Koordination im Bildungsnetzwerk voXmi
- Mitarbeit bei administrativen Aufgaben sowie Gremienarbeit
- Mitarbeit bei organisatorischen Tätigkeiten des Instituts Fortbildung
Erfordernisse
Die besonderen Anstellungserfordernisse ergeben sich aus § 48e VBG iVm Z 22b der Anlage 1 BDG 1979.
Die erforderlichen Qualifikationen werden durch das Rektorat wie folgt festgelegt:
- abgeschlossenes Lehramtsstudium für die Primarstufe oder vergleichbare pädagogische Qualifikation
- formale Qualifikation im Bereich DaZ/Deutschförderung (durch Studienschwerpunkte, Masterabschlüsse, Hochschullehrgänge ...)
- mehrjährige Unterrichtserfahrung in der Primarstufe, insbesondere im Bereich Deutsch als Zweitsprache, Sprachförderung oder Deutschförderklassen/-kurse
- Erfahrung in der Beratung von Lehrpersonen oder Schulen zu sprachförderlichen, sprachsensiblen oder mehrsprachigkeitsdidaktischen Fragestellungen
- Erfahrung mit Netzwerkarbeit im Bereich Mehrsprachigkeit, Migration und sprachliche Bildung, etwa in landes- oder bundesweiten Bildungsnetzwerken
- Erfahrung mit SCHILF/SCHÜLF-Formaten und standortbezogener Schulentwicklung
- sehr gute Kenntnisse aktueller Instrumente und Konzepte der Sprachstandsbeobachtung und diagnosebasierter Förderung, insbesondere im Primarstufenbereich
- Kompetenz in digitalen, hybriden und Präsenz-Formaten der Erwachsenenbildung
- Kompetenzen in ganzheitlichen, kindzentrierten oder kreativen Zugängen zur Sprachförderung
- Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterentwicklung (insb. Digitale Lehre) sowie Teilnahme an Mobilitätsprogrammen
- Fähigkeit und Bereitschaft zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Zusammenarbeit im Team
- Bereitschaft zum Verfassen von Publikationen mit Bezug zur ausgeschriebenen Stelle
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungsgesuche haben innerhalb der Bewerbungsfrist unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die ausgeschriebene Stelle als geeignet erscheinen lassen, ausschließlich online über die Jobbörse/Recruiting der Republik Österreich/Website „Karriere Öffentlicher Dienst“ zu erfolgen (Einstieg für Bundesbedienstete in der Regel über das Serviceportal Bund).
Sollte keine Bewerberin/kein Bewerber sämtliche Anstellungserfordernisse der ausgeschriebenen Entlohnungsgruppe/Verwendungsgruppe erfüllen, ist eine befristete Anstellung mittels Sondervertrag jeweils maximal für ein Jahr möglich.
Das Monatsentgelt/Gehalt beträgt in Abhängigkeit von der Vorbildung bei Vollbeschäftigung mindestens ph2: EUR 3.364,60 / PH2: EUR 3.296,80. Zusätzlich gebührt eine Dienstzulage. Das Monatsentgelt/Gehalt erhöht sich gegebenenfalls auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.
Die personenbezogenen Daten, die Sie im Zuge Ihrer Bewerbung bekannt geben, werden durch die Pädagogische Hochschule und das Bundesministerium für Bildung zum Zwecke des Personalmanagements verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz im BMB finden Sie unter http://www.bmb.gv.at.
Das Auswahlverfahren findet an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich in Form von Bewerbungsgesprächen auf Grundlage eines strukturierten Interviewleitfadens statt.
Kontaktinformation
Bei technischen Fragen wenden Sie sich an: Hotline der Jobbörse unter 01/24242-505999 oder helpdesk@jobboerse.gv.at
Bei Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich an:
Personalmanagement der KPH Wien/Niederösterreich unter 01/29108-107 oder personalverwaltung@kphvie.ac.at
Anhänge zur Veröffentlichung
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Bildung
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