Bundesministerium für Justiz | Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Klagenfurt BMJ-26-1235
Stellenausschreibung: Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Klagenfurt
- Veröffentlicht auf EVI am 05.06.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 05.06.2026
Sozialarbeiter:in - Justizanstalt Klagenfurt
Justizanstalt Klagenfurt
Im Planstellenbereich Justiz gelangt in der Justizanstalt Klagenfurt
eine, allenfalls mehr Planstellen
einer Sozialarbeiterin bzw. eines Sozialarbeiters
mit einem Beschäftigungsausmaß von insgesamt 30 Wochenstunden, davon 20 Wochenstunden unbefristet, sowie 10 Wochenstunden befristet (Ersatzkraft), zur Besetzung.
Die Anstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948; Entlohnung nach Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v2, entsprechend den anrechenbaren Vordienstzeiten.
Das Monatsentgelt beträgt mindestens € 2.260,73 brutto (A2/4) bzw. € 2.273,45 brutto (v2/3).
Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. [Soz]
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A2/4 bzw v2/3
- Dienststelle:
- Justizanstalt Klagenfurt
- Dienstort:
- Klagenfurt
- Vertragsart:
- Befristet/Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Teilzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 26. Juni 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- € 2.260,73 brutto (A2/4) bzw. € 2.273,45 brutto (v2/3)
- Referenzcode:
- BMJ-26-1235
Aufgaben und Tätigkeiten
- Soziale Betreuung der Strafgefangenen nach den Grundsätzen und Methoden der Sozialen Arbeit
- Durchführung von Zugangsgesprächen
- Leistung individueller psychosozialer Hilfen
- Krisenintervention
- Entlassungsvorbereitung
- Kontakte zu anderen Sozialeinrichtungen
Erfordernisse
- österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
- volle Handlungsfähigkeit
- erfolgreicher Abschluss der Akademie oder Fachhochschule für Sozialarbeit mit einem Arbeitsaufwand von zumindest 180 ECTS-Anrechnungspunkten
- persönliche und fachliche Eignung
- gegen die:den Bewerber:in darf zum Zeitpunkt der Bewerbung weder ein Straf- noch ein Disziplinarverfahren anhängig sein; weiters dürfen gerichtliche Vorstrafen, die auf mangelnde Berufseignung schließen lassen oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen nicht vorliegen
Anforderungsprofil:
- Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten
- hohes Maß an psychischer Belastbarkeit
- persönliches Engagement
- hohes Maß an Befähigung zur Teamarbeit
- Interesse an der Arbeit mit sozialen Randgruppen und an therapeutischer Arbeit mit psychisch kranken Insassinnen bzw. Insassen
- Fähigkeit, Betreuungsbeziehungen aufzubauen und entstehende Konflikte zu erkennen und Konfliktneigungen der Proband:innen abzubauen
- Fähigkeit zur Krisenintervention
- hohe Motivation zur Weiterbildung, insbesondere hinsichtlich der einschlägigen Gesetze und Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Strafvollzug
- Erfahrung im Umgang mit sozial unangepassten Menschen
- Kooperationsfähigkeit mit anderen in der Justizanstalt tätigen Berufsgruppen (Justizwachdienst, psychologischer Dienst, ärztlicher Dienst, …)
- Flexibilität im Umgang mit hierarchischen Strukturen
- Kenntnisse und Fähigkeiten in der Technik der Lebensberatung und Lebenshilfe sowie in der Fürsorge
Erwünscht:
- Erfahrungen im Bereich des Strafvollzuges
- Kenntnisse in Psychologie und Pädagogik
Wir bieten:
- umfassende Ausbildungsmöglichkeiten
- Arbeiten im multiprofessionellem Team
- sinnstiftende Tätigkeit
- krisensicherer, systemrelevanter Arbeitsplatz
- Arbeitszeit: Montag bis Freitag
- Kantine
- Möglichkeit des Dienstsportes oder einer gesundheitsfördernden Maßnahme
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes und der sonstigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Reifeprüfungszeugnis, Diplom der Sozialakademie bzw. der Fachhochschule für Sozialarbeit, Nachweise über Praktika, Berufstätigkeiten, ergänzende Ausbildungen, Zusatzausbildungen, Dienstzeugnisse)
bis 26. Juni 2026
über das Online Bewerbungsportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) einzubringen.
Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.
Bewerbungen per Post, E-Mail, etc. sowie verspätet eingebrachte Bewerbungen können NICHT berücksichtigt werden!
Die Bewerbung ist nicht gebührenpflichtig!
Die Besetzung der Planstelle erfordert ein besonderes Maß an Spezialkenntnissen, daher wird die Eignung der Bewerber:innen nicht aufgrund einer Eignungsprüfung sondern in Form eines Aufnahmegespräches – die Einladung erfolgt nach Beendigung der Ausschreibungsfrist – festgestellt (§ 55 AusG 1989).
Kontaktinformation
Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an die Direktionsstelle der Justizanstalt Klagenfurt unter der Telefonnummer +43 463 57560 DW 357660.
Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center der Jobbörse des Bundes unter 01/24 242 - 505999 oder per E-Mail an helpdesk@jobboerse.gv.at.
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Justiz
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