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Bundesministerium für Justiz | Sozialarbeiter:in - Forensisch-therapeutisches Zentrum Wien-Mittersteig BMJ-26-1216

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Stellenausschreibung: Sozialarbeiter:in - Forensisch-therapeutisches Zentrum Wien-Mittersteig

Sozialarbeiter:in - Forensisch-therapeutisches Zentrum Wien-Mittersteig

FTZ Wien-Mittersteig

Im Planstellenbereich Justiz gelangen im Forensisch-therapeutischen Zentrum Wien-Mittersteig

eine, allenfalls mehr Planstellen

einer Sozialarbeiterin bzw. eines Sozialarbeiters

mit einem Beschäftigungsausmaß von 20 Wochenstunden zur Besetzung.

Die Anstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948; Entlohnung nach Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v2, entsprechend den anrechenbaren Vordienstzeiten.

Das Monatsentgelt beträgt mindestens € 1.507,15 brutto (A2/4) bzw. € 1.515,65 brutto (v2/3).

Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile. [Soz]

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A2/4 bzw v2/3
Dienststelle:
FTZ Wien-Mittersteig
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Teilzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
24. Juni 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
€ 1.507,15 brutto (A2/4) bzw. € 1.515,65 brutto (v2/3)
Referenzcode:
BMJ-26-1216

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Durchführung von Sozialtrainingsmaßnahmen
  • Kontaktpflege zu extramuralen betreuten Wohneinrichtungen
  • Abhaltung von Gruppensitzungen
  • Mitwirkung an der Vorbereitung von mit Freiheit verbundenen Vollzugslockerungsmaßnahmen
  • Durchführung konkreter Betreuungsmaßnahmen: Angehörigenkontakte, Berufsausbildungsmaßnahmen sowie Beratung der Insassinnen bzw. Insassen in sozialen, familiären und persönlichen Angelegenheiten

Erfordernisse

  • österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
  • volle Handlungsfähigkeit
  • erfolgreicher Abschluss der Akademie oder Fachhochschule für Sozialarbeit mit einem Arbeitsaufwand von zumindest 180 ECTS-Anrechnungspunkten
  • persönliche und fachliche Eignung
  • gegen die:den Bewerber:in darf zum Zeitpunkt der Bewerbung weder ein Straf- noch ein Disziplinarverfahren anhängig sein; weiters dürfen gerichtliche Vorstrafen, die auf mangelnde Berufseignung schließen lassen oder schwerwiegende disziplinäre Verurteilungen nicht vorliegen

Anforderungsprofil:

  • Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten
  • persönliches Engagement
  • hohes Maß an Belastbarkeit
  • Erfahrung im Umgang mit sozial unangepassten Menschen
  • Fähigkeit zur Förderung von psychisch kranken und in ihrer Persönlichkeit eingeschränkten Insassen unter Berücksichtigung deren spezifischer Defizite
  • Fähigkeit zur Krisenintervention
  • Flexibilität im Umgang mit hierarchischen Strukturen
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Berufsgruppen in einer Anstalt des Strafvollzuges
  • hohe Motivation zur Weiterbildung, insbesondere hinsichtlich der einschlägigen Gesetze und Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Strafvollzug
  • Fremdsprachenkenntnisse - Englisch

Erwünscht:

  • Zusatzaus- und Fortbildungen im Bereich Casemanagement bzw. Betreuung von schwierigen Persönlichkeiten
  • Erfahrungen im Strafvollzug
  • Erfahrungen im Forensischen Bereich

Wir bieten:

  • umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Arbeiten im multiprofessionellem Team
  • sinnstiftende Tätigkeit
  • krisensicherer, systemrelevanter Arbeitsplatz
  • Arbeitszeit: Montag bis Freitag
  • Kantine
  • Möglichkeit des Dienstsportes
  • gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • ermäßigte Konditionen in der Parkgarage Mittersteig
  • Kaffeestation und Getränkeautomaten

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes und der sonstigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Meldezettel, Reifeprüfungszeugnis, Diplom der Sozialakademie bzw. der Fachhochschule für Sozialarbeit, Nachweise über Praktika, Berufstätigkeiten, ergänzende Ausbildungen, Zusatzausbildungen, Dienstzeugnisse,…)

bis 24. Juni 2026

über das Online Bewerbungsportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) einzubringen.

Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.

Bewerbungen per Post, E-Mail, etc. sowie verspätet eingebrachte Bewerbungen können NICHT

berücksichtigt werden!

Die Bewerbung ist nicht gebührenpflichtig!

Die Besetzung der Planstelle erfordert ein besonderes Maß an Spezialkenntnissen, daher wird die Eignung der Bewerber:innen nicht aufgrund einer Eignungsprüfung sondern in Form eines Aufnahmegespräches – die Einladung erfolgt nach Beendigung der Ausschreibungsfrist – festgestellt (§ 55 AusG 1989).

Kontaktinformation

Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an die Direktionsstelle des Forensisch-therapeutischen Zentrums Wien-Mittersteig unter der Telefonnummer +43 1 5451691 DW 355814.

Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center der Jobbörse des Bundes unter 01/24 242 - 505999 oder per E-Mail an helpdesk@jobboerse.gv.at.

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Justiz

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