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Bundesministerium für Inneres | Leiter/in der Abteilung 4 (GovCERT und technische Einrichtungen) - Senior IT Manager/in des Bundesamtes für Cybersicherheit (BCS) BMI-26-1205

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Stellenausschreibung: Leiter/in der Abteilung 4 (GovCERT und technische Einrichtungen) - Senior IT Manager/in des Bundesamtes für Cybersicherheit (BCS)

Leiter/in der Abteilung 4 (GovCERT und technische Einrichtungen) - Senior IT Manager/in des Bundesamtes für Cybersicherheit (BCS)

BM f. Inneres

Das Bundesministerium für Inneres schreibt die Funktion des/der Leiters/in der Abteilung 4 (GovCERT und technische Einrichtungen) - Senior IT Manager/in des Bundesamtes für Cybersicherheit (BCS) gemäß § 5 Absatz 4 des Ausschreibungsgesetz 1989, BGBI Nr. 85/1989, öffentlich aus.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
RIVIT 1
Dienststelle:
BM f. Inneres
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
29. Juni 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
RIVIT 1 € 7.992,34 brutto
Referenzcode:
BMI-26-1205

Aufgaben und Tätigkeiten

Der ausgeschriebenen Funktion kommen im Wesentlichen folgende Tätigkeiten und Aufgabenbereiche zu:

1. Wahrnehmung der Aufgaben in technischen Cybersicherheitsangelegenheiten nach dem NISG 2026 für Unterstützungsaufgaben und technische Vernetzung - soweit nicht die Zuständigkeit anderer Organisationseinheiten gegeben ist

2. Vertretung des GovCERTs in strategischen Fragen

3. Teilnahme an europäischen Cyber-Hubs auf Executive Ebene

4. Technisches Innovationsmanagement des Bundesamtes für Cybersicherheit

5. Koordination und Führung bei der fachlichen Vorbereitung und Planung, sowie operativen Umsetzung rechtlicher Vorgaben in Rahmen von internationalen Gremien, interministeriellen Kooperationen und Projekttätigkeiten

6. Leitung des Dienstbetriebes und Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht über die Abteilung BCS/4

Erfordernisse

Bewerberinnen und Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) Maturaabschluss und 9 Jahre Berufserfahrung oder

Hochschule Bachelor und 7 Jahre Berufserfahrung oder

Hochschule Master und 5 Jahre Berufserfahrung oder

Hochschule PhD und 3 Jahre Berufserfahrung

c) die Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung (Klassifizierungsstufe „streng geheim“) nach §§ 55 ff Sicherheitspolizeigesetz 1991, BGBl. 566/1991 in der geltenden Fassung, zu unterziehen.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besondere Kenntnisse erforderlich:

Fachliche Anforderungen:

  • Allgemeines Wissen über die Organisation des BMI und spezielles Wissen über die Organisation des Bundesamtes für Cybersicherheit sowie der Aufgaben der verschiedenen Organisationseinheiten (20%);
  • Langjährige Erfahrung im Bereich IT-Management, IT-Projektmanagement und IT-Innovationsmanagement (25%);
  • Sehr gute Kenntnisse facheinschlägiger Standards und Normen sowie der nationaler und internationaler Strukturen gemäß NISG 2026 (20%);
  • Sehr gute Kenntnisse des Projektmanagements und Beherrschung von Präsentationstechniken (5%);
  • Sehr gute Beherrschung der deutschen und englischen Sprache (5%);
  • Gute Kenntnisse im Bereich IT-Security (5%);
  • Gute Kenntnisse in Bezug auf Betriebssysteme, Netzwerke, Software und Hardwarearchitektur (15%);
  • Führungserfahrung, Führungskompetenz und Managementfähigkeiten (5%).

Die fachlichen Anforderungen werden bei der Eignungsbeurteilung im angeführten prozentuellen Ausmaß berücksichtigt.

Persönliche Anforderungen:

  • Hohes Maß an Flexibilität und Mobilität, insbesondere Bereitschaft zu häufigen Dienstreisen;
  • Bereitschaft zur Teilnahme an nationalen und internationalen Fachgesprächen und Konferenzen;
  • Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, Genauigkeit und Verlässlichkeit

Die persönlichen Anforderungen werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Das monatliche IT-Sonderentgelt beträgt gemäß der RIVIT-Richtlinie in der RIVIT-Gruppe 1, Entlohnungsstufe 1 € 7.992,34 brutto. Die Anrechnung einer gleichwertigen Berufstätigkeit ist gemäß der RIVIT-Richtlinie nicht vorgesehen, da diese Zeiten bereits bei der Entgelthöhe berücksichtigt wurden.

Gemäß § 6 Abs. 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung des ausgeschriebenen Arbeitsplatzes als geeignet erscheinen lassen.

Für Bedienstete des Eigenressorts hat die Bewerbung im Dienstweg zu erfolgen. Der/Die jeweils unmittelbare Fachvorgesetzte hat der Bewerbung eine begründete Stellungnahme anzuschließen und für die unverzügliche Weiterleitung zu sorgen.

Für Bedienstete der RIVIT-Gruppen 1 bis 3 gelten die nachfolgenden Nebengebühren als abgegolten:

• Überstundenvergütung (§ 16 GehG)

• Sonn- und Feiertagsvergütung (§ 17 GehG)

• Journaldienstzulage (§ 17a GehG)

• Bereitschaftsentschädigung (§ 17b GehG)

Es wird darauf hingewiesen, dass bei einer dauernden Betrauung mit diesem Arbeitsplatz eine Optierung ins RIVIT-Schema verpflichtend ist.

Gemäß § 5 Abs. 2a Ausschreibungsgesetz 1989 wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gemäß § 5 Abs. 2b des Ausschreibungsgesetzes 1989 sowie § 7 Abs. 3 B-GlBG wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Frauen um den ausgeschriebenen Arbeitsplatz besonders erwünscht sind und bei der Entscheidung über die Besetzung dieses Arbeitsplatzes besonders berücksichtigt werden.

Kontaktinformation

Bewerbungen um die ausgeschriebene Funktion sind samt Lebenslauf und einem Bewerbungsgesuch entweder schriftlich an das Bundesministerium für Inneres, zu Handen des Leiters der Sektion I, Sektionschef Mag. Karl HUTTER, MBA, Herrengasse 7, 1010 Wien oder (bevorzugt) per E-Mail an bmi-i@bmi.gv.at zu richten. Im Falle einer Übermittlung per E-Mail erhalten Sie umgehend eine Eingangsbestätigung. Bewerbungen gelten als fristgerecht, wenn sie bis 29.06.2026 eingelangt sind.

Als Bewerbungsunterlagen sind ein tabellarischer Lebenslauf und ein Bewerbungsgesuch beizubringen. Gemäß § 6 Abs. 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung des ausgeschriebenen Arbeitsplatzes als geeignet erscheinen lassen. Für allfällige aus dem Bewerbungsverfahren entstehende Kosten wird kein Ersatz geleistet.

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Inneres

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