Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport | Referent:in im Landeskonservatorat für Burgenland BMWKMS-26-0061
Stellenausschreibung: Referent:in im Landeskonservatorat für Burgenland
- Veröffentlicht auf EVI am 10.06.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 10.06.2026
Referent:in im Landeskonservatorat für Burgenland
Bundesdenkmalamt
Im Landeskonservatorat für Burgenland des Bundesdenkmalamtes ist ab September 2026 eine befristete Stelle als Referent:in (Bewertung: A1/1 bzw. v1/1) in Vollzeit (40 Wochenstunden) zu besetzen. Dienstort ist Wien.
Das Monatsentgelt beträgt bei Aufnahme in den Bundesdienst für 40 Wochenstunden mindestens € 3.716,00 brutto (14-mal jährlich) und kann sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile erhöhen.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1/1 bzw v1/1
- Dienststelle:
- Bundesdenkmalamt
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Befristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 08. Juli 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- € 3.716,00 brutto (14-mal jährlich)
- Referenzcode:
- BMWKMS-26-0061
Aufgaben und Tätigkeiten
Aufgabengebiet und Tätigkeiten:
Wahrnehmung der Aufgaben des Denkmalschutzes im Sinne des Denkmalschutzgesetzes
• Kontaktaufnahme mit Denkmaleigentümer:in zur Vereinbarung eines Besichtigungstermins
• Begehung des Objektes zur Befundaufnahme, in diesem Zusammenhang Erläuterung von Zielsetzung und Rahmenbedingungen des Denkmalschutzes sowie der Denkmalpflege der Eigentümerin/dem Eigentümer gegenüber
• wissenschaftliche Recherche (wissenschaftl. und sonstige Literatur, Archiv, Vergleichsobjekte etc.) für Erstellung des Amtssachverständigengutachtens
• Verfassung des Gutachtens unter Heranziehung wissenschaftlicher Parameter (Bedeutung, Häufigkeit, kunst-, kultur- und sonstige historische Zuordnung etc.) und der erforderlichen grundbücherlichen Daten sowie Katasterpläne
• fachliche Auseinandersetzung mit allfälligen Stellungnahmen zum Amtsachverständigengutachten
• Auseinandersetzung mit dem Gesamtbestand an Denkmalen, individuelle Wahrnehmung hinsichtlich allfällig erforderlicher Unterschutzstellungsmaßnahmen
Wahrnehmung der Denkmalpflege, d.h. der wissenschaftlichen Erforschung, Erhaltung und Pflege des Denkmalbestandes
• inhaltliche Vermittlungstätigkeit der Aufgaben und Bedeutung von Denkmalpflege und Denkmalschutz
• Beantwortung wissenschaftlicher Anfragen
• regelmäßige Kontrolle des Denkmalbestandes im zugeteilten Bearbeitungsgebiet. Bei Bedarf Kontaktaufnahme mit Eigentümer:innen und Verantwortlichen im Fall offensichtlich erforderlicher Erhaltungsmaßnahmen am Denkmal
• fachliche Betreuung bei Konservierungs-, Restaurierungs- und Änderungsvorhaben gem. § 5 Denkmalschutzgesetz folgenden Inhalts:
o Beratung von Eigentümer:innen oder sonstigen für Veränderungsmaßnahmen zuständigen Personen hinsichtlich der dabei zu beachtenden denkmalpflegerischen Parameter
o begleitende und beratende Unterstützung bei der Erstellung entsprechender Konzepte für Konservierungs-, Restaurierungs- und sonstigen Erhaltungsmaßnahmen unter Beachtung allgemein gültiger denkmalpflegerischer Standards
o inhaltliche fachliche Beurteilung von vorgeschlagenen Konservierungs-, Restaurierungs- und sonstigen Erhaltungsmaßnahmen, beabsichtigten Veränderungsvorhaben unter Beachtung denkmalpflegerischer Grundsätze samt Vorbereitung für die behördliche Bewilligung
o Beurteilung baulicher Änderungsvorhaben mit Abwägung von denkmalrelevanten Aspekten gegenüber den von den Eigentümer:innen vorgebrachten Veränderungsabsichten, Beurteilung der Einreichplanungen, Beratung von Planer:innen im Projektentwicklungsprozess
o laufende begleitende Betreuung der Maßnahmendurchführung. Qualitative Kontrolle auf der Baustelle, Teilnahme an Bau- und/oder Restaurierungsbesprechungen, kontinuierliche Reaktion auf alle beteiligten Gewerke und ihre Arbeitsvorhaben bzw. -vorstellungen hinsichtlich der Durchführung von Maßnahmen
o bei komplexen Verfahren bzw. von der Bewilligung divergierenden Ausführungen Vorbereitung der Grundlagen (Amtssachverständigengutachten) für die (weitere) Verfahrensführung durch die Rechtsabteilung
o Mitarbeit bei Evaluierungen früherer Restaurierungen oder sonstiger baulicher Maßnahmen
• Kooperation mit anderen amtsexternen Fachbereichen, die entweder mit der Denkmalpflege interagieren, sich fachlich teilweise mit ihr überschneiden oder als unabhängige Parallelstrukturen aufzufassen sind (z.B. Baubehörden/ mit allen verbundenen Nebenmaterien wie Barrierefreiheit, Ortsbildschutz Raumordnung, etc.)
• Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung mit Vorträgen, Publikationen etc.
• kontinuierliche Auseinandersetzung mit technologischen Weiterentwicklungen in der Denkmalpflege bzw. in der Bautechnologie und Architektur
• Bearbeitung von Ausfuhransuchen von beweglichem Kulturgut
Administration im Zusammenhang mit Punkt 1 und 2
• eigenständige Bearbeitung von Akten mit allen erforderlichen Einträgen (z. B. Aktenvermerke, Schriftstücke, Bescheide, etc.) und Erstellung fotografischer Dokumentationen über Maßnahmen an Denkmalen
• Erstellung aller für oben geschilderte Schritte erforderlichen Schriftstücke, unterschriftsreif
• Beurteilung und Bewertung von Förderungsansuchen, samt Mitarbeit bei deren Abwicklung
• Kooperation mit Fachabteilungen bei spezifischen Aufgabenstellungen
• Mitarbeit bei amtsinternen fachlichen denkmalpflegerischen Projektentwicklungen
• Betreuung amtsinterner Plan-, Fotoarchive sowie Bibliothek
Erfordernisse
Voraussetzungen für die Bewerbung sind:
• Voraussetzungen: unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt (z.B. österreichische Staatsbürgerschaft, EU/EWR-Bürger:in)
• die volle Handlungsfähigkeit
• die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind
• erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Kunstgeschichte oder der Architektur (möglichst Wahlplan Denkmalpflege)
Von den Bewerber:innen werden erwartet:
• Kenntnisse des Denkmalschutzgesetzes
• Kenntnisse des Verfahrensrechts
• Kenntnisse des österreichischen Denkmalbestandes, mit besonderer Bedeutung auf das Bundesland
• Kenntnisse vor allem auf den Gebieten Geschichte, Heimatkunde und Kulturgeschichte
• Kenntnisse und praktische Erfahrung auf dem Gebiet der Baudenkmalpflege sowie Baupraxis bzw. Baustellenerfahrung
• EDV-Kenntnisse (Word, Excel, Outlook, Datenbanken)
• Fremdsprachenkenntnisse (Englisch)
• Führerschein B
• Befähigung der wissenschaftlichen Befundung der geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung von Denkmalen im Sinne des Denkmalschutzgesetzes
• Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick
• Zuverlässigkeit, Genauigkeit, absolute Vertraulichkeit und guter Umgangston
• umfassende Allgemeinbildung
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Ihre Bewerbung nehmen Sie bis 8. Juli 2026 online über die Jobbörse der Republik Österreich (www.jobboerse.gv.at) vor. Bundesinterne Bewerber:innen bitten wir, den internen Teil der Jobbörse der Republik Österreich für ihre Bewerbung zu nutzen. Der Bewerbung sind ein Motivationsschreiben, ein detaillierter, tabellarischer Lebenslauf, ein Nachweis des unbeschränkten Zugangs zum österreichischen Arbeitsmarkt, ein Nachweis über das abgeschlossene Hochschulstudium sowie sonstige für die Bewerbung relevante Nachweise anzuschließen.
Das BMWKMS achtet als Arbeitgeber auf Gleichbehandlung aller qualifizierten Bewerber:innen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, Alter oder Behinderung. Es lädt explizit Menschen, die Diskriminierungserfahrungen haben und/oder sich selbst in einer gesellschaftlich benachteiligten Position erleben, zur Bewerbung ein.
Bei dieser Stelle werden Frauen bei gleicher Eignung vorrangig aufgenommen, da diese bei gleichwertigen Arbeitsplätzen im BMWKMS unterrepräsentiert – weniger als 50 % - sind (§§11b und 11c B-GlBG).
Auswahlverfahren:
• Einladung zu einem Vorstellungsgespräch unter Berücksichtigung der Bewerbungsunterlagen
Das BMWKMS ist um eine inklusive Bewerbungsmöglichkeit bemüht. Falls Sie besondere Bedürfnisse in Bezug auf Barrierefreiheit haben, ersuchen wir Sie, diese uns unter bewerbung@bmwkms.gv.at mitzuteilen.
Etwaige Kosten (Fahrtspesen etc.) im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren können nicht ersetzt werden.
Der Mindestverdienst beträgt, wenn Sie bereits Beamtin bzw. Beamter sind, unter Anwendung der §§ 28 und 30 Gehaltsgesetz 1956 € 3.373,60 brutto (14-mal jährlich).
Ende der Bewerbungsfrist: 8. Juli 2026
Bewerbungen können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie online über die Jobbörse erfolgen, alle Unterlagen hochgeladen wurden und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind. Alle anders übermittelten Bewerbungen (z.B. per Post, E-Mail) können nicht berücksichtigt werden.
Kontaktinformation
Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service Center (+43 1 24 242 - 505999) oder per E-Mail helpdesk@jobboerse.gv.at
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