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Bundesministerium für Bildung | Stellenausschreibung für den Fachbereich Inklusiv- und Sonderpädagogik BMB-26-2030

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Stellenausschreibung: Stellenausschreibung für den Fachbereich Inklusiv- und Sonderpädagogik

Stellenausschreibung für den Fachbereich Inklusiv- und Sonderpädagogik

Bildungsdirektion für Tirol

Im Bereich der Bildungsdirektion für Tirol, Abteilung Päd/1 - Bildungsregion Tirol Mitte, 6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7, gelangt mit 1. September 2026 die Stelle eine/s/r Koordinator/s/in im Fachbereich Inklusiv- und Sonderpädagogik mit einem Beschäftigungsausmaß von

40 Wochenstunden und Dienstort Schwaz, Franz-Josef-Straße 25, zur Neubesetzung.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A1/1 bzw v1/1
Dienststelle:
Bildungsdirektion für Tirol
Dienstort:
Schwaz
Vertragsart:
Befristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
01.09.2026
Ende der Bewerbungsfrist:
04. Juni 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
brutto € 3.484,90 (A1/1) bzw. € 3.838,60 (v1/1)
Referenzcode:
BMB-26-2030

Aufgaben und Tätigkeiten

• Bereitstellung von Fachexpertise im Bereich der Fallführung für Inklusiv- und Sonderpädagogik

• Mitwirkung in der Erarbeitung von evidenzbasierten Entscheidungsgrundlagen für die Abteilungsleitung in der Bildungsregion (regionales Bildungsmonitoring)

• Unterstützung der regionalen Umsetzung bildungspolitischer Reformprojekte mit Schwerpunkt des Fachbereichs sowie einschlägiger Querschnittsmaterien im Bereich Inklusion/Diversität/Sonderpädagogik

• Begleitung von Schulen und Ansprechpartner/in für Cluster- und Schulleitungen in allen Fragen der Inklusion/Diversität/Sonderpädagogik

• Selbstständige Erstellung von sonderpädagogischen Gutachten und Mitwirkung an der Bescheiderstellung durch die verfahrensführende Abteilung des Präsidialbereichs der Bildungsdirektion

• Analyse und Würdigung eingebrachter Gutachten im Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

• Mitwirkung im Verfahren zur Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

• Verlaufskontrolle zur Erfolgsmessung

• Information und Beratung von Erziehungsberechtigten, Schulleiter/inne/n, elementarpädagogischen Einrichtungen, Kinder- und Jugendhilfe, etc.

• Sicherstellung der Durchführung standardisierter Verfahren zur Feststellung von Förderbedarfen an Schulen der Region, insbesondere des Deutschförderbedarfs im Sinne von § 4 Abs. 2 lit. a SchUG, sowie regionale Koordination und Umsetzung der Implementierung von Maßnahmen an Schulen im Fachbereich

• Reporting sowie Aufbereitung von spezifischen Inhalten aus dem Bildungscontrolling, insbesondere Verlaufsanalyse und Erfolgsmessung/-kontrolle; Schnittstelle zum Bildungscontrolling in den mit dem Arbeitsplatz verbundenen Bereichen

• Mitwirkung an Qualitätssicherungs- und Entwicklungsmaßnahmen

• Mitwirkung in der regionalen Ressourcenfeinsteuerung für sonderpädagogische und andere diversitätsbezogene Unterstützungsleistungen an Schulen

• Regionale Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Einrichtungen (z.B. Frühförderstellen, Abteilungen für Kinder- und Jugendhilfe, Hilfs- und Pflegedienste, Nahtstelle Schule-Beruf, etc.)

• Unterstützung der Abteilungsleitung bei Fragen der Personalentwicklung; Reporting sowie Aufbereitung von spezifischen Inhalten

Erfordernisse

• die österreichische Staatsbürgerschaft oder Nachweis über den unbeschränkten Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt

• Unbescholtenheit

• einschlägiges Bachelorstudium (Lehramt oder sozialwissenschaftlicher Abschluss) oder gleichwertiger Abschluss

• abgeschlossenes Lehramtstudium für Sonderpädagogik erwünscht

• Weiter- bzw. Zusatzausbildung in den Bereichen Projektmanagement, Coaching und Konfliktmanagement sowie Kenntnisse in sonderpädagogischer Diagnostik und Gutachtenerstellung erwünscht

• detaillierte Kenntnisse des österreichischen Schulwesens, der Grundlagen des Diversitätsmanagements, insbesondere Erfahrung in der Koordination sonderpädagogischer und anderer diversitätsbezogener Förderbereiche

• Arbeitserfahrung in komplexen (Verwaltungs-)Systemen

• Teamkompetenz

• Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen (insb. "Migrant/inn/ensprachen") ist von Vorteil

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungsgesuche haben innerhalb der Bewerbungsfrist nach Eintragung in der Jobbörse der Republik Österreich unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für diesen Arbeitsplatz als geeignet erscheinen lassen, ausschließlich online über die Jobbörse der Republik Österreich (www.jobboerse.gv.at) zu erfolgen. Der Einstieg für Bundesbedienstete erfolgt in der Regel über Employee Self Services (ESS).

Diese Ausschreibung ist zudem auch auf der Website der Bildungsdirektion für Tirol unter www.bildung-tirol.gv.at/bereich Jobs & Karriere - Verwaltung veröffentlicht.

Der Bewerbung sind neben der Bekanntgabe der persönlichen Daten sämtliche geeignete Nachweise über die Erfüllung der vorstehend angeführten Erfordernisse bzw. Umstände (Bewerbungsbogen, Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Staatsbürgerschaftsnachweis etc.) anzuschließen. Geeignete Bewerberinnen bzw. Bewerber werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Es wird darauf hingewiesen, dass allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren nicht ersetzt werden.

Das Monatsentgelt beträgt mindestens brutto € 3.484,90 (A1/1) bzw. € 3.838,60 (v1/1). Dieses Monatsentgelt kann sich aufgrund von gesetzlichen Vorschriften gegebenenfalls durch anrechenbare Vordienstzeiten erhöhen.

Lehrpersonen gebührt die ihrer jeweiligen Einstufung entsprechende Besoldung. Zusätzlich gebührt eine Dienstzulage gemäß § 58 Abs. 9 Gehaltsgesetz 1959 bzw. § 46f Vertragsbedienstetengesetz 1948 in der Höhe von € 1.245,10. Mit dem Wirksamwerden der Versetzung an die Bildungsdirektion endet eine allfällige Schulleitungsfunktion.

Auf die zur Mitarbeit im Fachbereich Inklusiv- und Sonderpädagogik an die Bildungsdirektion versetzte Lehrperson sind die Bestimmungen über die dienstliche Tätigkeit, die Pflichten, die Feiertagsruhe und den Urlaub der sonstigen an der Bildungsdirektion für Tirol tätigen Bediensteten nicht anzuwenden. Eine Heranziehung zu einer bis zu dreiwöchigen Vorbereitungszeit außerhalb des Unterrichtsjahres ist jedoch zulässig.

Personenbezogene Daten, die im Zuge der Bewerbung bekannt gegeben werden, werden durch die Bildungsdirektion für Tirol zum Zwecke der Auswahl und des Personalmanagements verarbeitet. In diesem Zusammenhang wird auf die Datenschutzerklärung der Bildungsdirektion für Tirol, abrufbar unter www.bildung-tirol.gv.at/datenschutzerklaerung, verwiesen.

Kontaktinformation

Bildungsdirektion für Tirol

SQM Dipl.Päd. Dr. Ingrid Handle

6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7

E-Mail: office@bildung-tirol.gv.at, Tel. +43 512 9012 9310

oder

Bildungsdirektion für Tirol

Abteilung Päd/1 - Bildungsregion Tirol Mitte

Abteilungsleiter Mag. Herbert Gimpl

6020 Innsbruck, Heiliggeiststraße 7

E-Mail: office@bildung-tirol.gv.at, Tel. +43 512 9012 9320

Anhänge zur Veröffentlichung

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Bildung

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