Zum Inhalt

Bundesministerium für Bildung | Hochschullehrperson PH1/Vertragshochschullehrperson ph1 – Bildungswissenschaften mit Fokus auf Pädagogisch – praktische Studien mit Schwerpunkt Sekundarstufe 1 BMB-26-2244

Aktuelle Daten dieser Organisation anzeigenAlle Veröffentlichungen dieser Organisation anzeigen

Stellenausschreibung: Hochschullehrperson PH1/Vertragshochschullehrperson ph1 – Bildungswissenschaften mit Fokus auf Pädagogisch – praktische Studien mit Schwerpunkt Sekundarstufe 1

Hochschullehrperson PH1/Vertragshochschullehrperson ph1 – Bildungswissenschaften mit Fokus auf Pädagogisch – praktische Studien mit Schwerpunkt Sekundarstufe 1

PH Wien

An der Pädagogischen Hochschule Wien gelangt voraussichtlich mit 1. September 2026 nachstehende Stelle für eine Vertragshochschullehrperson/Hochschullehrperson im folgenden Bereich zur Besetzung: Bildungswissenschaften mit Fokus auf Pädagogisch - praktische Studien mit Schwerpunkt Mittelschule - GZ 2026-0.364.466.

In den schulischen und elementarpädagogischen Institutionen in Wien sind mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen lebensweltlich mehrsprachig und haben Migrationserfahrung in ihrer Familie. Das Konzept der Urban Diversity Education (UDE) ist profilgebend für die gesamte Organisation der PH Wien und als prioritäres Entwicklungsfeld in der Pädagog*innenbildung zu sehen. UDE baut auf einem intersektionalen Verständnis auf, in dem migrationsbezogene Dimensionen für das pädagogische Handeln im Dreieck zwischen Kompetenzen,

Chancengerechtigkeit und Wohlbefinden ein besonderes Gewicht erlangen und die Expertise im Bereich Diversität, insbesondere hinsichtlich sozialer Milieus und sprachlicher Pluralität, einbeziehen.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
PH 1/ph 1
Dienststelle:
PH Wien
Dienstort:
Grenzackerstraße 18, 1100 Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
01.09.2026
Ende der Bewerbungsfrist:
13. Juni 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
PH1: EUR 3.427,30 bzw. ph1: EUR 3.570,30
Referenzcode:
BMB-26-2244

Aufgaben und Tätigkeiten

Die Verwendung als Vertragshochschullehrperson/Hochschullehrperson an der Pädagogischen Hochschule erfolgt gemäß § 48g VBG bzw. § 200d des BDG 1979:

  • Abhaltung von Lehrveranstaltungen sowie Prüfungen (einschließlich solcher unter Einbeziehung von Formen des Fernstudiums und elektronischer Lernumgebungen) in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im ausgeschriebenen Bereich
  • wissenschaftlich-berufsfeldbezogene Forschung im ausgeschriebenen Bereich
  • Betreuung bei der Abfassung von Bachelor- und Masterarbeiten
  • Mitwirkung an Organisations- und Verwaltungsaufgaben, einschließlich der Evaluierung und Qualitätssicherung
  • Mitarbeit an der Entwicklung von Bildungsangeboten (Aus-, Fort- und Weiterbildung) im ausgeschriebenen Bereich
  • Begleitung von Schulentwicklungsprozessen

Erfordernisse

Die besonderen Erfordernisse für die Entlohnungsgruppe ph1 ergeben sich aus § 48e VBG i.V. m. Z 22a der Anlage 1 BDG 1979 i.d.g.F. Im Bewerbungsschreiben ist die Erfüllung der folgenden besonderen Erfordernisse im Detail aufgelistet anzuführen und die entsprechenden Nachweise der Bewerbung beizulegen:

1) Eine abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung und eine an einer österreichischen Universität erworbene oder gleichwertige ausländische Lehrbefugnis (venia docendi)

ODER

2) die Erfüllung sämtlicher nachstehender Erfordernisse:

a) Erwerb eines Doktorgrades gemäß § 87 Abs. 1 des Universitätsgesetzes 2002 bzw. § 66 Abs. 1 UniStG oder einer gleichwertigen ausländischen Hochschulbildung,

b) eine mindestens vierjährige Verwendung als Hochschullehrperson und Bewährung bei der Erfüllung der Aufgaben gemäß § 200d, wobei auf diese Verwendung eine Verwendung als Universitätslehrer anzurechnen ist,

c) wissenschaftliche oder künstlerische Tätigkeit; diese ist durch Publikationen in national oder international anerkannten wissenschaftlichen Fachmedien, deren Vorliegen mittels vorhergehender Qualitätsprüfung durch das Rektorat mit datierter Bestätigung festzustellen ist, oder durch gemäß einem Gutachten von Expertinnen und Experten gleichzuhaltende Publikationen nachzuweisen.

In beiden Fällen sind eine Publikationsliste und drei der Ausschreibung entsprechende einschlägige Publikationen der Bewerbung beizulegen.

Folgende besondere Kenntnisse und Fähigkeiten werden zusätzlich erwartet:

  • Mindestens 4-jährige Lehr- und Forschungstätigkeit an tertiären Bildungsinstitutionen, bevorzugt an Pädagogischen Hochschulen
  • Ausgeprägte didaktische Fähigkeiten in der Lehre im tertiären Bildungsbereich sowie umfangreiche Lehrerfahrung erwünscht
  • Mehrjährige Lehrtätigkeit an Schulen der Sekundarstufe 1
  • Erfahrungen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen an Pädagogischen Hochschulen mit Fokus auf die Sekundarstufe 1
  • Erfahrung in der Führung von Teams in Lehre und Forschung erwünscht
  • Erfahrung in der Kooperation mit Akteuren im schulischen Feld
  • Expertise der Koordination und Durchführung von hochschulischen Forschungsprozessen
  • Erfahrungen in der Organisation und Betreuung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten
  • Fundierte Kenntnisse des österreichischen Schulwesens – insbesondere Kenntnisse über das Wiener Schulwesen
  • Kenntnisse der aktuellen bildungspolitischen Neuerungen und Vorhaben
  • Erfahrungen in der Kooperation mit tertiären Bildungseinrichtungen
  • Expertise im Bereich der Diversität, insbesondere im Bereich sozialer Milieus, Sprache und Bildungsgerechtigkeit

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungsgesuche haben, unter Angabe der Geschäftszahl, innerhalb der Bewerbungsfrist unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die ausgeschriebene Stelle als geeignet erscheinen lassen, ausschließlich online über die Jobbörse/Recruiting der Republik Österreich/Website „Karriere Öffentlicher Dienst“ zu erfolgen (Einstieg für Bundesbedienstete in der Regel über das Serviceportal Bund). Bewerbungen, welche nicht über die Jobbörse der Republik Österreich einlangen, können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 13.06.2026

Der Bewerbung sind, neben der Bekanntgabe der persönlichen Daten, geeignete Nachweise über die Erfüllung der vorstehend angeführten Erfordernisse bzw. Umstände anzuschließen.

Folgende Unterlagen sind zu übermitteln:

  • vollständige Unterlagen laut Anlage "Allgemeine Ausschreibungsbedingungen an Pädagogischen Hochschulen gem. HG 2005"
  • Motivationsschreiben
  • zwei der Ausschreibung entsprechende Publikationen in elektronischer Form
  • Nachweis über Studienabschluss im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Stelle
  • Nachweis über Berufspraxis im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Stelle
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Geburtsurkunde
  • aktuelle Strafregisterbescheinigung
  • aktueller Sozialversicherungsdatenauszug
  • aktueller Meldezettel
  • gegebenenfalls Heiratsurkunde
  • gegebenenfalls Geburtsurkunde Kinde/r

Das Auswahlverfahren findet an der Pädagogischen Hochschule Wien durch das Rektorat aufgrund der Bewerbungsunterlagen bzw. in Form eines Bewerbungsgespräches am 17.06.2026 statt. Entstandene Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung sind von den Bewerber/innen zu tragen.

Detaillierte Informationen zum Raum und der Uhrzeit der Bewerbungsgespräche erfolgen bis 15.06.2026 und hängen von der Anzahl der Bewerbungen für die Ausschreibungen ab. Entstandene Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung sind von den Bewerber/innen zu tragen.

Das Monatsentgelt/Gehalt beträgt in Abhängigkeit von der Vorbildung mindestens PH1: EUR 3.427,30 bzw. ph1: EUR 3.570,30 der jeweiligen Entlohnungsstufe 1/Gehaltsstufe 1 entsprechend dem Beschäftigungsausmaß. Zusätzlich gebührt eine Dienstzulage. Das Monatsentgelt /Gehalt erhöht sich gegebenenfalls auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.

Sollte keine Bewerber*in sämtliche Anstellungserfordernisse für die ausgeschriebene Stelle erfüllen, ist eine befristete Anstellung mittels ph2-Sondervertrag oder Art. 10 des Bundesgesetzes BGBl. Nr. 350/1982 jeweils maximal für ein Jahr möglich.

Kontaktinformation

Kontakt an der PH Wien:

Pädagogische Hochschule Wien

Abteilung Personal (a.per@phwien.ac.at)

Grenzackerstraße 18

1100 Wien

Kontakt bei technischen Fragen zur Jobbörse:

+43 1 24 242-505999

servicedesk_jobboerse@brz.gv.at

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Bildung

Diese Stelle auf:

Logo Jobbörse