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Bundesministerium für Landesverteidigung | Hauptlehroffizier(in) & Dolmetscher(in) & Übersetzer(in) BMLV-26-1571

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Stellenausschreibung: Hauptlehroffizier(in) & Dolmetscher(in) & Übersetzer(in)

Hauptlehroffizier(in) & Dolmetscher(in) & Übersetzer(in)

BM f. Landesverteidigung

Wer "Bundesheer" hört, denkt automatisch an Soldaten in Uniform. Die verschiedenen militärischen Laufbahnen sind aber nicht der einzige Weg, um bei uns durchzustarten und Karriere zu machen, denn neben den Uniformierten gibt es im Bundesheer eine Vielzahl an zivilen Fachkräften und Experten in den vielfältigsten Aufgabengebieten und Dienststellen.

Die Landesverteidigungsakademie ist die höchste Ausbildungs- und Forschungsstätte des Österreichischen Bundesheeres. Die Akademie gilt als intellektuelles Zentrum des Verteidigungsressorts und ist Leitakademie des "Wirkungsverbundes Militärhochschule". Insbesondere auf den Gebieten der sicherheitspolitischen Forschung und des Fremdsprachenwesens ist die Landesverteidigungsakademie führend. Die umfangreichen internationalen Aufgaben des Bundesheeres setzen eine vielfältige und zugleich hochwertige Sprachkompetenz voraus. Dabei wird das gesamte Spektrum von Dolmetschen und Übersetzen, über Sprachausbildung und Terminologiearbeit bis hin zum Prüfungswesen abgedeckt. Um die Erfüllung dieser Aufgabe bestmöglich sicherzustellen, ist ein Arbeitsplatz als Hauptlehroffizier(in) & Dolmetscher(in) & Übersetzer(in) zu besetzen.

Der höhere Dienst entspricht für Vertragsbedienstete der Entlohnungsgruppe v1. Für die Erfüllung von Aufgaben und Tätigkeiten des höheren Dienstes ist eine akademische Ausbildung Voraussetzung. Das Monatsentgelt beträgt mindestens mindestens € 3.716,00 brutto (v1/1) und kann sich auf Basis gesetzlicher Vorschriften, etwa anrechenbare Vordienstzeiten, insbesondere aus ihrer bisherigen Berufserfahrung, sowie durch sonstige mit dem Arbeitsplatz verbundenen Bezugs-/Entlohnungsbestandteile erhöhen. Auch Beamten steht die Möglichkeit zur Bewerbung offen.

Dienststelle: Sprachinstitut des Bundesheeres/Landesverteidigungsakademie

Dienstort: 1070 WIEN, STIFT Kaserne General Spannocchi

OrgPlanNr: T01, TN 6111, PosNr. 211, HLO&Dolm&Übers

PG: Zivil

Wertigkeit: A1, FuGrp 1 (v1 Bewertungsgruppe 1)

Die ausgeschriebene Funktion setzt ein Verhältnis besonderer Verbundenheit zu Österreich voraus, die nur von Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft erwartet werden kann, sodass diese Funktion nur Bewerberinnen und Bewerbern mit österreichischer Staatsbürgerschaft offensteht.

Grunddaten

Wertigkeit/Einstufung:
A1/1 bzw v1/1
Dienststelle:
BM f. Landesverteidigung
Dienstort:
1070 WIEN, STIFT Kaserne General Spannocchi
Vertragsart:
Befristet/Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
10. Juni 2026
Monatsentgelt/bezug mindestens:
mindestens € 3.716,00 brutto
Referenzcode:
BMLV-26-1571

Aufgaben und Tätigkeiten

Mit dieser Funktion sind insbesondere folgende Aufgaben verbunden:

Hauptaufgabe:

  • Leitung von Sprachausbildungsgängen am Sprachinstitut des Bundesheeres;
  • Durchführung der Lehr- und Vortragstätigkeit;
  • Vermittlung fachsprachlicher Inhalte bezogen auf die streitkräfte- und sicherheitsrelevante Fachsprache;
  • Fach- und Dienstaufsicht im österreichischen Bundesheer im Bereich der zentralen, dezentralen und integrierten Sprachausbildung und bezogen auf die Sprachausbildung von Ressortangehörigen im Ausland (im Auftrag des Referatsleiters);
  • Durchführung der fachspezifischen Fortbildung von internen und externen Sprachmittlern in der eigenen Sprache;
  • Mitwirkung bei der Sicherstellung der militärischen, sprachlichen und fachdidaktischen Fort- und Weiterbildung des internen und externen Sprachenfachpersonals zur Erhaltung und Vertiefung der fachsprachlichen Kernkompetenz;
  • Planung, Etablierung und Anwendung von digitalen Lehrmitteln und E-Learning-Produkten im Rahmen des digitalisierten Sprachwesens;
  • Vorsitz von Prüfungskommissionen und Teilnahme als Prüfer in der eigenen Sprache;
  • Durchführung von Sprachmittlungsaufgaben;
  • Beratung und Unterstützung aller Sprachmittler einschließlich Gastdolmetscher bzw.
-übersetzer in terminologischer und translationswissenschaftlicher Hinsicht bezogen auf die eigenen Sprachen;

  • Veranlassung und fachliche Überwachung (Qualitätskontrolle) der Durchführung von Sprachmittlungsaufgaben (interne und externe Sprachmittler) in den eigenen Sprachen;
  • Mitwirkung bei der Entwicklung des Sprachinstitutes des Bundesheeres und der Landesverteidigungsakademie (Landesverteidigungsakademie) zu einem Kompetenz- und Innovationszentrum, insbesondere im Bereich der Translationswissenschaft bezogen auf die eigenen Sprachen;
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Curricula und Sicherstellen der Umsetzung derselben in der curricularen Gestaltung von Sprachkursen und Sprachfortbildungsmaßnahmen bezogen auf die Sprachen des Referates;
  • Mitwirkung bei Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung des Wissensmanagements der Landesverteidigungsakademie insbesondere für sprachwissenschaftliche, didaktische und methodische Bereiche in Abstützung auf internationale, nationale und BH-interne Kooperationspartner (z.B. Universitäten, Sprachenzentren, Akademien, Truppen-, Waffen- und Fachschulen) bezogen auf die eigenen Sprachen.

Nebenaufgabe:

  • Mitwirkung bzw. Erstellung von sprachrelevanten Konzepten und Unterlagen;
  • Durchführung von streitkräfte- und sicherheitsrelevanter terminologischer Grundlagenforschung und angewandter Forschung;
  • Erarbeitung von Konzepten zur Innovation und Effizienzsteigerung der Sprachaus-, -fort- und -weiterbildung (inklusive der Verwendung „Neuer Medien“) und deren Sicherstellung und Überwachung bezogen auf die Sprachen des Referates;
  • Erarbeitung von didaktisch-methodischen Grundlagen für den Bereich „Distance Learning“ für die Sprachaus-, -fort- und -weiterbildung bezogen auf die eigenen Sprachen;
  • Erstellung, Sicherstellung und Weiterentwicklung von einsatzbezogenen Unterlagen zur Sprachmittlung in fachsprachlicher, interkultureller und landeskundlicher Hinsicht (z.B. Glossare, Sprachfibeln) bezogen auf die eigenen Sprachen;
  • Weiterentwicklung als Sprachprüfungszentrum für anerkannte Sprachausbildung bezogen auf die eigenen Sprachen;
  • Vorschläge zur Erarbeitung und Festlegung der Fachterminologie (streitkräfterelevante Fachsprache) für die eigenen Sprachen;
  • Erstellung, Sicherstellung und Weiterentwicklung von einsatzbezogenen Unterlagen zur Sprachmittlung in fachsprachlicher, interkultureller und landeskundlicher Hinsicht.

Erfordernisse

Die Betrauung einer Bewerberin/eines Bewerbers setzt neben der Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333, voraus:

  • Das Bestehen eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses in der Verwendungsgruppe A1 oder privatrechtlichen Dienstverhältnisses in der Entlohnungsgruppe v1 oder das Vorliegen der Voraussetzungen für die Übernahme in ein solches öffentliches Dienstverhältnis.
  • Abgeschlossenes universitäres Studium gemäß Zi 1.12 oder 1.12a der Anlage 1 zum BDG 1979 in einer außereuropäischen Sprache (Lehramtsstudium/Sprache oder Übersetzer- oder Dolmetschstudium oder Diplomstudium/Sprache).
  • Vorliegen einer Prüfbescheinigung der festgestellten Verlässlichkeit entsprechend den Bestimmungen des Erlasses vom 23. März 2022, GZ S93207/50-ndAbw/2022 (1).
Dieses Erfordernis kann durch eine eidesstattliche Erklärung, dass die Verlässlichkeitserklärung ausgefüllt und an zuständiger Stelle abgegeben worden ist, d.h. die Verlässlichkeitsprüfung eingeleitet wurde, ersetzt werden, wobei der Beischluss einer diesbezüglichen Kopie der Verlässlichkeitserklärung entsprechend der bestehenden Erlasslage aus datenschutzrechtlichen Gründen zu unterbleiben hat. Es wird darauf hingewiesen, dass das positiv abgeschlossene Prüfverfahren Voraussetzung für die Einteilung auf den angestrebten Arbeitsplatz ist.

Weiters werden besondere Kenntnisse bzw. Fähigkeiten vor allem in folgenden Bereichen erwartet:

  • Abgeschlossene Grundausbildung für die Verwendungsgruppe A1 oder die Bereitschaft diese zu abolvieren;
  • Englischkenntnisse auf Leistungsstufe SLP 3/3/3/2+;
  • Umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten in Didaktik und Methodik;
  • Besondere Kenntnisse im Bereich der digitalen Sprachlehre;
  • Fachspezifische IT-Kenntnisse.

Erwünscht:

  • Muttersprachliche Kenntnisse und das universitäre Studium sind vornehmlich in einer arabischen Sprache erwünscht;
  • Erfahrung im Bereich des Sprachprüfungswesens;
  • Dolmetsch- und Übersetzungspraxis;
  • Kenntnisse in der militärischen Fachsprache;
  • Disziplin und Pflichtgefühl, Erfolgswille, Gleichstellungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Ganzheitliches Denken, Zielorientiertes Führen, Ergebnisorientiertes Handeln, Lehrfähigkeit, Lernbereitschaft, Verhandlungsfähigkeit.

Gemäß § 5 Abs. 2a AusG wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem bekannt gemachten Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Die Erfüllung der Erfordernisse und Voraussetzungen sowie der erwünschten Kenntnisse und Erfahrungen sind durch geeignete Unterlagen nachzuweisen oder schlüssig darzulegen.

Im Falle eines ausländischen Studienabschlusses ist eine Nostrifizierung vorzulegen.

Bewerbungsgesuche, in denen die Gründe anzuführen sind, die die Bewerberin/den Bewerber für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen, sind per E-Mail an andreas.prutsch@bmlv.gv.at vorzulegen.

T: 10 06 26

Die ELAK-Geschäftszahl S91222/522-PersAbt/2026, der ESS-Referenzcode der Ausschreibung und die genaue Bezeichnung der Dienststelle und des Arbeitsplatzes, mit Truppennummer und Positionsnummer sind in der Bewerbung anzuführen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerberin/der Bewerber keine Parteistellung hat und ihr/ihm durch die Einbringung des Bewerbungsgesuches auch keinerlei Rechtsanspruch auf Betrauung mit der von ihr/ihm angestrebten Funktion erwächst.

Die in dieser Bekanntgabe verwendeten personenbezogenen Ausdrücke betreffen, soweit dies inhaltlich in Betracht kommt, Frauen und Männer gleichermaßen.

Kontaktinformation

Information zum Arbeitsplatz:

Zum Arbeitsplatz und Bekanntmachungsverfahren:

Leiter Sprachinstitut des Bundesheeres/Landesverteidigungsakademie

Tel.: 050201 80 1028500

Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Landesverteidigung

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