Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft | Leitung der Abteilung V/7 im BMLUK BMLUK-26-0197
Stellenausschreibung: Leitung der Abteilung V/7 im BMLUK
- Veröffentlicht auf EVI am 23.03.2026
- Veröffentlicht auf der Jobbörse am 23.03.2026
Leitung der Abteilung V/7 im BMLUK
BMLUK - Zentralleitung
Ausschreibung
der Funktion der Leitung der Abteilung V/7
im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,
Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Wien
Gemäß § 2 Abs. 1 Z. 3 des Ausschreibungsgesetzes, BGBl. Nr. 85/1989 i.d.g.F., wird die Funktion der Leitung der Abteilung V/7 (Integrierte Produktpolitik, Betrieblicher Umweltschutz und Umwelttechnologie, Bewertung A1/6 bzw. v1/4) im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, zur Besetzung ausgeschrieben.
Der Monatsbezug (A1/6) / das Monatsentgelt (v1/4) beträgt aktuell mindestens € 4.505,00 brutto / € 3.716,00 brutto (jeweils erste Gehalts-/Entlohnungsstufe). Bei einem Besoldungsdienstalter von 4 Jahren beträgt der Monatsbezug (A1/6) / das Monatsentgelt (v1/4) € 4.800,80 brutto / € 6.076,20 brutto (jeweils dritte Gehalts-/Entlohnungsstufe). Er/es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.
Grunddaten
- Wertigkeit/Einstufung:
- A1/6 bzw v1/4
- Dienststelle:
- BMLUK - Zentralleitung
- Dienstort:
- Wien
- Vertragsart:
- Unbefristet
- Beschäftigungsausmaß:
- Vollzeit
- Beginn der Tätigkeit:
- ehestmöglich
- Ende der Bewerbungsfrist:
- 23. April 2026
- Monatsentgelt/bezug mindestens:
- A1/6 mind. € 4.505,00 bzw. v1/4 mind. € 3.716,00
- Referenzcode:
- BMLUK-26-0197
Aufgaben und Tätigkeiten
- Entwicklung und Umsetzung der Ressortstrategien im Bereich des betrieblichen und produktions- integrierten Umweltschutzes;
- Ressortkoordination zur Bioökonomie;
- Koordination der Weiterentwicklung und Umsetzung der Österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie sowie von Bioökonomiestrategie und Bioökonomie Aktionsplan;
- Strategische Entwicklung der Umweltförderung im Bereich Kreislaufwirtschaft;
- Forcierung der österreichischen Umwelttechnik-Wirtschaft, Umsetzung und Weiterentwicklung von Masterplan und Exportinitiative Umwelttechnologie;
- Ressortkoordination zu green jobs (EGSS);
- Ressortkoordination in Angelegenheiten der nachhaltigen Produktentwicklung (SPI und Ökodesign) sowie nationale Vertretung und Koordination der Umsetzung der EU-VO zur Festlegung von Ökodesign-Kriterien für nachhaltige Produkte;
- Strategische Entwicklung des Österreichischen und Europäischen Umweltzeichens sowie Koordination der Bewertungsmethoden für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen;
- Koordination des Green Events-Austria-Netzwerks;
- Forcierung der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung sowie strategische Weiterentwicklung des Aktionsplans für nachhaltige öffentliche Beschaffung und Koordination seiner Umsetzung;
- Steuerung der naBe-Plattform in der Bundesbeschaffung-GmbH;
- Nationale Koordination der Instrumente des betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements (EMAS, ISO, GRI, NFI) einschließlich Berichterstattung sowie Zulassungsstelle für EMAS-Umweltgutachter;
- Strategische Steuerung des Vereins für Konsumenteninformation hinsichtlich der Entwicklung von Umweltzeichen-Richtlinien und Ecolabel-Kriterien sowie der Dienstleistungskonzession zur Abwicklung des Umweltzeichens sowie nationale Stelle für das Europäische Umweltzeichen.
Erfordernisse
Verpflichtendes Erfordernis:
- Österreichische Staatsbürgerschaft oder ein unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;
- Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten Dienstrechtsgesetzes 1979 bzw. der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948;
- volle Handlungsfähigkeit;
- erfolgreicher Abschluss eines Hochschulstudiums, vorzugsweise im naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Bereich (mindestens Diplom-, Master- oder Doktoratsstudium gemäß Z 1.12. der Anlage 1 zum BDG 1979);
Grundsätzliche und fachliche Eignung:
- persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der mit der vorgesehenen Verwendung verbundenen Aufgaben;
- Fachwissen/Managementwissen: spezielle Kenntnisse sowie praktische Erfahrungen in den Fachbereichen des betrieblichen Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung;
- Spezialwissen im Bereich der Bewertung bzw. Beschaffung von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen;
- Erfahrungen betreffend Vergabe- und Förderverfahren;
- homogenes Managementwissen zur Koordination der Entwicklung von Strategien und Instrumenten zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern;
- breites interdisziplinäres Fachwissen;
- Erfahrung im Projekt- und Prozessmanagement, insbesondere bei der Steuerung komplexer fachübergreifender Vorhaben im nationalen und internationalen Kontext;
- verhandlungssicheres Englisch;
Sozial- und Selbstkompetenz, Führungs- und Managementkompetenz:
- Hohe Kommunikationsfähigkeit, sowohl in internen Führungs- und Abstimmungsprozessen als auch in der externen Kommunikation;
- Hohe soziale Kompetenz und besondere Gewandtheit im Umgang mit Menschen;
- Fähigkeit komplexe Aufgaben transparent zu vermitteln;
- Entscheidungsfreudigkeit, Belastbarkeit, zielorientiertes und strategisches Vorgehen sowie ein hohes Maß an Flexibilität;
- Fähigkeit komplexe Probleme fachübergreifend zu analysieren und ganzheitliche Lösungen zu entwickeln;
- Gute Artikulationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick.
Alle angeführten, von den Bewerbern und Bewerberinnen erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.
Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.
Gleichbehandlungsklausel
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges
Die Bewerberin/Der Bewerber nimmt zur Kenntnis, dass mit ihrer/seiner Bewerbung die Zustimmung zu einer allfälligen Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Sicherheitsbehörden zum Zwecke einer Sicherheitsüberprüfung sowie zur allfälligen Übermittlung dieser Daten an das Bundesministerium verbunden ist.
Der Bewerbung sind alle relevanten Unterlagen und ein ausführlicher Lebenslauf anzuschließen. Bewerbungen samt den relevanten Unterlagen und dem Lebenslauf sind innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung unter Anführung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für diese Funktion als geeignet erscheinen lassen, bei Frau Christiane Fronaschitz (christiane.fronaschitz@bmluk.gv.at) einzubringen. Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 23.04.2026.
Kontaktinformation
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, Abteilung Präs. 1
Christiane Fronaschitz, Tel.: 01/71100/606872 DW
Verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
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